Studien- und Berufswahlorientierung

am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

 Überblick über die schulische Konzeption

Die Befähigung der Schülerinnen und Schüler, sich eigenverantwortlich und zielorientiert mit Fragen der Zukunftsgestaltung, Lebensplanung und infolgedessen mit Studien- und Berufsorientierung auseinanderzusetzen, ist zentrales Anliegen der pädagogischen Arbeit des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums und wird als solches sowohl in den Entwicklungsvorhaben des Projektes Selbstständige Schule als auch im Schulprogramm festgehalten.

Der im Jahr 2002 bzw. 2004 mit der Stadt Münster und dem Land NRW abgeschlossene Kooperationsvertrag als Selbstständige Schule legt als ein Vorhaben fest die „Förderung der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf so genannte Schlüsselkompetenzen. Im Rahmen dieses Entwicklungsbereiches sollen Konzepte (weiter-)entwickelt werden zur Förderung von sozialer Kompetenz (...), von Methodenkompetenz (...), von Medienkompetenz (...) und von Kompetenz zur eigenverantwortlichen Zukunftsgestaltung“.

Die Überarbeitung des Schulprogramms im Jahr 2005 legt fest, dass im Rahmen des schulischen Auftrags, Schülerinnen und Schüler zu einer selbstverantwortlichen Lebensführung zu befähigen,  der Förderung lernstrategischer Kompetenzen, zu denen auch die Studien- und Berufswahlorientierung gezählt wird, und sozialer Kompetenzen ein besonderer Stellenwert zukommt. Im Kapitel „Lernstrategische Kompetenzen“ wird genauer festgelegt: „Die methodische Arbeit des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums wird bestimmt von der Zielsetzung, Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichen selbstständigen Lernerinnen und Lernern zu erziehen (...) In diesen Zusammenhang des selbstständigen Lernens gehört auch die eigenverantwortliche Auseinandersetzung mit Fragen der Studien- und Berufswahl.“

Hierbei wird berücksichtigt, dass für die Zukunft der gegenwärtigen Schülergeneration nicht mehr entscheidend sein wird die Wahl eines richtigen Berufes, sondern die Fähigkeit, eigene Stärken zu kennen und systematisch zu fördern, um flexibel Angebote des Berufs- und Arbeitslebens zu nutzen bzw. Anforderungen gerecht zu werden.

Im Folgenden werden zunächst die pädagogischen Maßnahmen zur Förderung lernstrategischer und sozialer Kompetenzen dargestellt, die die Schülerinnen und Schüler während ihrer Schullaufbahn in allen Jahrgangsstufen begleiten.

Im zweiten Teil werden konkret die für einzelne Jahrgangsstufen vorgesehenen Bausteine zur Förderung der eigenverantwortlichen Zukunftsgestaltung vorgestellt.

Methodenkompetenz

Zielsetzung ist, die Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichen selbstständigen Lernerinnen und Lernern zu erziehen, die befähigt sind, sich ihre Lernziele selbst zu setzen, die hierfür geeigneten Lernstrategien auszuwählen und einzusetzen, den Lernerfolg zu kontrollieren und hierbei zusätzlich Teamfähigkeit zu zeigen.

Das verlangt eine gute Kenntnis an Methodenvielfalt, die systematisch im Fachunterricht und in eigenen methodischen Sequenzen mit methodischen Werkzeugen und Lernstrategien angeeignet werden soll. Neben den fachspezifischen Arbeitstechniken und Lernstrategien erlernen die Schülerinnen und Schüler Methoden in fächerübergreifenden Lernsequenzen mit methodischer Schwerpunktsetzung. Die Absprache über die Fachanbindung hinaus erfolgt in den Klassenteamsitzungen zu Beginn des Schuljahres. Die Übersicht über die eingeführten Methoden stehen den Lehrerinnen und Lehrern in Form eines eingeklebten Zeitplans im Klassenbuch der 5. Klassen zur Verfügung, die Schülerinnen und Schüler erhalten jeweils ein Merkblatt für ihren Methodenordner, in dem systematisch und sukzessive erlernte Arbeitstechniken und Lernstrategien eingeheftet werden. Dieser begleitet die Schülerinnen und Schülern während ihrer Schulzeit und bildet eine wichtige Grundlage für selbst organisiertes Lernen. Dieses Rüstzeug dient den Schülerinnen und Schülern, sich mit Fragen zur Studien- und Berufswahl eigenverantwortlich auseinander zu setzen.

Medienkompetenz

Medienkompetenz, hier gezielt Computernutzung, soll frühzeitig mit Hilfe eines funktionsbreiten Handwerkszeug zur optimalen Informationsbeschaffung, zur Bearbeitung sowie zur Präsentation des Erarbeiteten befähigen. Eine systematische und umfassende Durchführung von Computerkursen verbindlich für alle mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationstechniken unter anderem in Verbindung mit PPT und Mind mapping  sowie einem kritischen Umgang mit dem Internet bilden die Grundlage dafür.

Diese Grundbildung soll selbst gesteuertes Lernen und eigenständiges Arbeiten fördern, sie wird auch mittlerweile in allen Berufsfeldern vorausgesetzt.

Um möglichst frühzeitig darauf zurückgreifen zu können, soll die Grundausbildung am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Klasse 5.2 oder 6.1 durchgeführt werden.

Z.Z. findet diese Grundausbildung für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 statt, und zwar verbindlich im Rahmen von mehreren Dreistundenblöcken mit den oben genannten Inhaltsfeldern.

Sowohl Methodenkompetenz als auch Medienkompetenz dient den Schülerinnen und Schülern als Rüstzeug und soll sie befähigen, sich mit Fragen zur Studien- und Berufswahl eigenverantwortlich auseinander zu setzen.

Soziale Kompetenz

Im Rahmen der Förderung sozialer Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl im Regelunterricht als auch durch zusätzliche Angebote sich in Verhaltensweisen und Strategien einüben, die sie befähigen, mit Offenheit, Toleranz und Empathie anderen zu begegnen, eigene Interessen wahrzunehmen, aber auch bereit zu sein, Interessen anderer zu akzeptieren und Kompromisse einzugehen. Sie sollen die Fähigkeit zu Kommunikation, zu kritischer Reflektion und Distanz erwerben und damit Ich-Stärke auch gegen Ansprüche von außen beweisen können.

 

Bei Berücksichtigung der Kohärenz von sozialer Kompetenz, Methodenkompetenz, Medienkompetenz und Kompetenz zur Zukunftsgestaltung ist eine spiralförmige Gesamtkonzeption zunächst für die Sekundarstufe I entwickelt werden, die für die Erprobungsstufe den Einstieg in ein Training zum Erlernen von Basiskompetenzen (z.B. Kommunikationsfähigkeit, Reflexions- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbsteinschätzung, Ich – Stärke, Soziale Empathie....) vorsieht. Grundlage für die pädagogische Arbeit in diesen Jahrgangsstufen ist das Lions-Quest Programm „Erwachsen werden“. In den folgenden Jahrgangsstufen werden diese Lebenskompetenzen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung und unterschiedlicher inhaltlicher Anbindung vertieft, eingeübt und ausgebaut.

Zentrale Bedeutung kommt hierbei der Klassenlehrerstunde zu, die bisher eingerichtet ist von Klasse 5 – 7 und konzipiert ist für die Jahrgänge mit verkürzter Schulzeit bis zur Klasse 9.  

Als methodisches Verfahren zur Abhandlung aller die Klassengemeinschaft betreffender Fragen ist der Klassenrat vorgesehen, ein Verfahren zur Lösung von Konflikten mithilfe demokratischer Spielregeln. Die Lehrerfortbildung hierzu und die Einführung in Klasse 5 und 6 ist geplant für das 2. Schulhalbjahr 2006/07.

Zusätzliche Angebote außerschulischer Partner werden in verschiedenen Jahrgangsstufen eingeholt:

 

Die Konzeption für die Sekundarstufe II sieht bisher nur freiwillige Angebote vor, die ausgebaut werden sollen durch Angebote im Bereich der Präsentation, der Kommunikations- und Teamfähigkeit, verbunden mit Bewerbertraining; Kontakte mit einer Kommunikationstrainerin zur Entwicklung einer Konzeption bestehen bereits.

Mehrfach haben in den letzten Jahren auch Schülerinnen und Schüler teilgenommen am Projekt „Meisterwerker“: Fit für Uni und Job (freiwilliges kostenpflichtiges Kompetenztraining in Kooperation mit der WWU).

 

Bausteine zur Förderung der eigenverantwortlichen Zukunftsgestaltung

Die Studien- und Berufsorientierung nimmt im Rahmen der Kompetenzen des selbstständigen Lernens einen besonderen Stellenwert ein. Die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre Zukunft und die dann notwendige eigenständige Lebensgestaltung rechtzeitig in den Blick zu nehmen und zu planen, ist eines der Ziele im Projekt Selbstständige Schule. Dementsprechend ist das schulische Bildungsangebot in diesem Bereich in den letzten Jahren systematisch ausgebaut worden.

·  Jgst.  8: Einführung des Berufswahlpasses im Politik-Unterricht. Dieser Ordner soll die Schülerinnen und Schüler durch die Schule begleiten, die in der Schule angebotenen berufsorientierenden Maßnahmen bündeln und dazu dienen, ausgeteilte sowie erworbene Unterlagen und Zertifikate zu sammeln. Ziel ist es das Bewusst­sein für die Notwendigkeit der Berufswahlorientierung zu wecken und die Schülerinnen und Schüler zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Frage anzuregen.

Der Ordner gibt in einem 1. Teil den Schülerinnen und Schülern Informationen über die Angebote und Konzepte der eigenen Schule zur Berufswahlorientierung, aber auch der außerschulischen Partner wie der Agentur für Arbeit, der Hochschulen, von Unternehmen und Institutionen.

Der 2. Teil beginnt mit einer persönlichen Stärken- und Schwächen-Analyse der Schüler/innen, die zu einer Lern- und Lebensplanung hin führen soll. Dieser Teil wird nach Anleitung in der Schule von den Schülern/innen selbstständig bearbeitet.

Der 3. Teil dient der Dokumentation der eigenen Aktivitäten, wie durchgeführte Praktika, besuchte Informationsveranstaltungen, Sammlung von Zertifikaten etc.

Vorstellung des BIZ-Angebots (BerufsInformationsZentrum der Agentur für Arbeit),

zusätzliche Themen aus dem Bereich Arbeitsleben/Wirt­schaft,

Beruf und Rollenbild: Auf Beschluss der Schulkonferenz wird der Girls Day als verbindlicher Erkundungstag für Mädchen und Jungen genutzt.

· Jgst.  9:   Weiterführung des Berufswahlpasses in verschiedenen Fächern:

Deutsch:        Bewerbung, Lebenslauf,

Geschichte:    Wandel des Arbeitsprozesses (Industrialisierung),

Erdkunde:      Arbeitsplatz Europa

einführende Informationen zum Betriebspraktikum sowie zur Nutzungsmöglichkeit des BIZ

·  Jgst. 9 bzw.10:  Zweiwöchiges Betriebspraktikum, im Politik-Unterricht vor- und nach­­bereitet; Praktikumsbericht mit gezielten Beobachtungsaufgaben

 

In der Sekundarstufe II liegt der Schwerpunkt der Berufsorientierung in der Jahrgangsstufe 11, da alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Oberstufe veranlasst werden sollen, sich mit Fragen der Studien- und Berufsorientierung intensiv auseinander zusetzen. Je bewusster sie sich über Ihre Fähigkeiten und Zukunftsperspektiven Klarheit verschaffen, umso gezielter können sie ihre Kurswahlen für die Qualifikationsphase treffen.

·  Jgst. 11: Computergestützte Testverfahren zur Berufsorientierung: Mit Hilfe eines Fragenkatalogs und entsprechender Software werden Persönlichkeitsprofile erstellt und dazu passende Berufsfelder vorgeschlagen.

Neben Standardtests (z.B. das Testverfahren von jobguide-pro, das vom Land NRW und der EU gefördert wird) wird seit 2004 erfolgreich der Berufsnavigator der Fa. Hort, Hamburg, eingesetzt, der durch Selbst- und Fremdeinschätzung und individuelle Beratungsgespräche zur besonders intensiven Auseinandersetzung mit der Studien- und Berufswahl anregt. Vier Schüler/innen, die sich gut untereinander kennen, beurteilen gegenseitig über Handsender die persönlichen Fähigkeiten.  (Peer-Rating). Mit Hilfe der Software wird ein aussagekräftiges und präzises Persönlichkeitsprofil erstellt. Dem individuellen Eignungsprofil werden über die Software passende Berufsfelder zugeordnet. Erfahrene Praktiker aus dem Personalbereich analysieren anschließend gemeinsam mit der Gruppe die Ergebnisse. Diese persönlichen Beratungsgespräche bilden eine gute Grundlage zur Vorbereitung der Auswahl von Studienrichtungen und Berufsfeldern im anschließenden Praktikum.

                 Duales Orientierungspraktikum: eine Woche Universität, eine Woche Praktikum in einem angrenzenden Berufsfeld

  Seit dem Schuljahr 2005/06 nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 an dem Pilotprojekt der Transferstelle Berufsorientierung im Verbund der Stadt Münster teil und führen am Ende des ersten Schulhalbjahres ein so genanntes Duales Orientierungspraktikum durch. Dieses Praktikum dient - anders als das Praktikum der Klasse 9/10 - deutlich der Berufsorientierung, um rechtzeitig vor der Leistungskurswahl und der Qualifikationsphase in der Oberstufe den Blick der Schülerinnen und Schüler auf eigene Stärken und Interessen und einen möglichen beruflichen Werdegang zu lenken. Die erste Woche dieses Praktikums findet an der Universität oder Fachhochschule Münster statt, die Schülerinnen und Schüler werden hier von Ansprechpartnern und Studierenden der Universität bzw. Fachhochschule in kleinen Gruppen begleitet. In dieser Woche gewinnen sie Einblicke in zwei individuell gewählte Grundstudiengänge, in der zweiten Woche Erfahrungen in einem dem Studiengang zugeordneten Berufsfeld.

 

·   Jgst.12:  Informationsveranstaltung der Bundesagentur für Arbeit;

Möglichkeit eines Praktikums in England (work-experience) am Ende der Jahrgangsstufe 12 unter Einbeziehung der Ferienzeit;

Freiwilliges Seminarprojekt „Schule und Wirtschaft“ (Vermittlung von Kenntnissen  und Kompetenzen für Beruf und Wirtschaft einschließlich eines Bewerbungstrainings in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft);

Projekt „Meisterwerker“: Fit für Uni und Job (freiwilliges kostenpflichtiges Kompetenztraining in Kooperation mit der WWU);

·  Jgst.11-13:  Tag zur Studien- und Berufsorientierung: schulische Informationsver­anstaltung in Kooperation mit dem Wilhelm-Hittorf-Gymnasium unter Einbeziehung von Eltern und ehemaligen Schülerinnen und Schülern und außerschulischen Institutionen;

Informationsveranstaltungen externer Anbieter: Universität (Besuch des Hochschultages mit Anmeldung über die Oberstufenkoordinatorin), Fachhochschule, Rotary-Club, u.a.;

Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit (monatlich, auch Einzelfallberatung n.V.).

                Wettbewerbe und Projekte (s.u.)

 

Projekte, Wettbewerbe, Exkursionen, Expertenbefragungen:

Projekt Schule – Wirtschaft: Seminar „Unternehmertum“: In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft und der Stadtsparkasse Münster haben Schülerinnen und Schüler der Jgst. 11 und 12 zu Beginn dieses Schuljahres 2006/07 die Schülerfirma „TANNETTE“ gegründet mit dem – zeitlich befristeten - Unternehmenszweck „Verkauf von Tannenbäumen“. Der BMVW und die junior|management|academy unterstützen die Schüler/innen hinsichtlich der Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse.

Projekt Verschuldung: In Zusammenarbeit mit dem JIB und unterstützt von Studierenden der Katholischen Fachhochschule für Sozialpädagogik erarbeiten im Schuljahr 2006/07 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 – 11 ein Planspiel, das in Klassen eingesetzt Schülerinnen und Schüler mit der Problematik jugendlicher Verschuldung und möglicher Hilfen bei Verschuldung vertraut machen soll. Die im Projekt arbeitenden Schüler/innen sollen anschließend als sachverständige Experten für Mitschüler/innen Ansprechpartner sein.

Projekt Jugend und Wirtschaft – Frankfurter Allgemeine Zeitung und Bundesverband deutscher Banken. Die Schülerinnen und Schüler können spannende Wirtschaftsthemen entdecken, recherchieren, Unternehmen besuchen, Interviews führen, Beiträge schreiben und vielleicht sogar einen eigenen Artikel in der Zeitung wieder finden.

Jährliche Zeitungsprojekte der Lokalpresse, die genutzt werden im Deutsch- und Politik – Unterricht der Sek.I auch zu wirtschaftlichen Themen.

 

Wettbewerbe:

Projekt „Aufwachen - Anpacken“: Das Wettbewerbsprojekt fördert unternehmerisches Denken und Handeln auf Stadtebene, initiiert von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Heinz-Nixdorf-Stiftung im Schuljahr 2005/06 ( 1. Platz )

Projekt Internetplanspiel Wirtschaft Ruhrforschungszentrum: Die Schüler/innen leiten ein Unternehmen der Konsumgüterindustrie und entscheiden über Investitionen und Materialbeschaffung, Personaleinstellungen, Produktionsumfang, Produktpreise, Marketing und Finanzierung. Das Marktverhalten der Mitbewerber und konjunkturelle Veränderungen im Verlauf des Planspiels fordern dazu heraus, mit geeigneten Strategien zu reagieren. Ziel des Unternehmensplanspiels ist es, das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge durch eigene, praxisorientierte Entscheidungen zu erweitern und die Fähigkeit zur Teamarbeit zu fördern. (zuletzt erfolgreich – Erreichen der Endrunde - durchgeführt im Schuljahr 2005/06)

Projekt Bankenplanspiel vom Bundesverband deutscher Banken: Einmal selbst Banker sein, eine Bank verantwortlich führen und im Team eine Vielzahl der Entscheidungen treffen, die auch in der Realität vom Management einer Bank getroffen werden – das erleben Schülerinnen und Schüler bei SCHUL/BANKER, dem Bankenplanspiel des Bundesverbandes deutscher Banken. (Zuletzt erfolgreich – Erreichen der Zwischenrunde - durchgeführt im Schuljahr 2005/06)

Startup-Werkstatt: Wirtschaftsplanspiel für Schülerinnen und Schüler, die in Teams ein fiktives Unternehmen gründen. (Zuletzt erfolgreich - 3. Platz - durchgeführt im Schuljahr 2006/07)

Planspiel Börse: Für jede Spielgruppe wird ein Wertpapier-Depot mit einem fiktiven Startkapital eingerichtet. Über einen Zeitraum von ca. 10 Wochen können Käufe und Verkäufe aus einer Auswahl von realen Wertpapieren getätigt werden. Ziel ist es dabei, den Depot-Wert möglichst zu vermehren. Abgerechnet wird zu den realen, aktuellen Kursen. (zuletzt erfolgreich durchgeführt – 3.Platz- Schuljahr 2006/07)

 

Außerschulische Experten:

Exkursionen und Expertenbefragungen in verschiedenen Fächern ermöglichen Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise Orientierung in dem entsprechenden Berufsfeld zu erhalten. Beispiele aus dem letzten Schuljahr: Exkursion im Rahmen des Ökologie-Projektes zur Biologischen Station Heiliges Meer, Betriebserkundungen z.B. im Rahmen des Chemie- und Sozialwissenschafts- Unterrichts etc., Projekterkundung Hafencity Hamburg im Rahmen des Geographie-Unterrichts im Leistungskurs, Projekttag bei Bayer-Leverkusen zum biochemischen Berufsfeld im Rahmen des Biologie-Leistungskurses, Projekttage in Archiven und Gedenkstätten im Rahmen des Geschichts-Leistungskurses, Projekttag im accessment–center eines Großbetriebes im Rahmen des sozialwissenschaftlichen Unterrichts, Projekte in Zusammenarbeit mit der Universität, u. a.

 

Einen gesonderten Stellenwert nehmen die MINT EC -  Projekte ein, an denen das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium im naturwissenschaftlichen Bereich als MINT EC – Schule teilnehmen kann, die aber auch teilweise berufsorientierenden Charakter haben (z.B. die erstmalige Teilnahme am Berufsnavigator (s.d.)

                                                                                                              

Unterstützung durch:

·         Bundesverband mittelständische Wirtschaft und einzelner Unternehmen in vielen Projekten, vor allem im      Seminarprojekt Unternehmertum.                                                                           

·         Stadtsparkasse Münster in mehreren Projekten und Wettbewerben

·         JUMAC (Junior Management Academy)

·         JIB (Jugend - Informations- und Beratungszentrum)

·         MINT - EC

·         Transferstelle Schule – Wirtschaft

·         Westfälische Wilhelms – Universität (mehrere Institute)

 

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