Sterben und Tod nähergebracht

„Die Tochter des Sargmachers“ aufgeführt

 

Das Kölner „teAtmo-Ensemble“ hat gestern das preisgekrönte Theaterstück, „Die Tochter des Sargmachers“ von Regisseur Matthias Weiland im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium aufgeführt. Das mit dem Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2007 gekrönte Stück brachte das tabuisierte Thema „Sterben und Tod“ und die damit verbundene Verlusterfahrung künstlerisch zur Sprache.

Im Stück lädt die Protagonistin Hedda Kinder aus der Nachbarschaft zu sich auf den Dachboden ein, wo sie Geschichten von verstorbenen Menschen und Tiere aufbewahrt. Hedda lässt die Verstorbenen lebendig werden, indem sie eine Geschichte erzählt und sich dabei Fragen nach dem Tod stellt.

Die außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit und Ausdruckskraft der Schauspielerin Hille Marks ermöglichten den Sechstklässlern einen besonders leichten Zugang und einen anderen Blickwinkel auf die Thematik.

„Durch die Aufführung bekam das im Unterricht behandelte Thema eine weitere, künstlerische Perspektive“, so Religionslehrerin Maria Terhorst-Schweifel.

WN, 12.03.2008

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