Schüleraustausch mit A Coruña 2005

 

Viel Kultur und wenig Schlaf

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums verbrachten mit ihrem Lehrer Matthias Walther eine wunderbare Woche im eindrucksvollen La Coruña – Kenner und Einheimische sagen A Coruña - im Nordwesten Spaniens. “Ein toller Mix aus Kultur und Freizeit” sagte die begeisterte Tessa, als sie am letzten Mittwoch erschöpft, aber glücklich, am Coruña-Airport in die Maschine der Iberia-Airlines Richtung Deutschland stieg.

Neben Exkursionen in die Innenstadt A Coruñas, der Besichtigung des Herkulesturms und des historischen Stadtkerns, stand ein Ausflug in die weltbekannte Pilgerstadt Santiago de Compostela, sowie viel Freizeit mit den Austauschschülern, ihren Freunden und Familien auf dem Programm. In Santiago war es möglich die Ankunft einiger Pilger nach teilweise mehreren hundert Kilometern Wanderung über den Jakobsweg an ihrem Ziel mitzuerleben. In der pompösen Kathedrale war ihnen das Glück wahrlich anzusehen.

Auch das spanische Nachtleben, sowie die tägliche Siesta faszinierten und erfreuten die Münsteraner Jugendlichen. “Da waren über 300 Jugendliche auf einem Platz versammelt”, so die erstaunte Nathalie über das nächtliche Verhalten der einheimischen Jugend. Auch Kristina, Kolja und Frederik waren zwar oft überrascht, aber hellauf begeistert.

“Genutzt hat diese Woche so einiges” weiß der engagierte Lehrer. “Ich konnte die sprachlichen Fortschritte der Gruppe täglich verfolgen und das kulturelle Wissen, das die Schüler hier erworben haben, ist einfach unbezahlbar!”

F. Schäfer

 

Hi Emily!

Wie du weisst bin ich in Spanien! Ich wollte dir mal ein bisschen davon erzählen. Im Vergleich zu Münster ist La Coruña (auf gallego A Coruña) ganz anders. Hier gibt es viele kleine Häuschen, so wie sie im 19. Jahrhundert gebaut wurden und direkt daneben riesige Häuser des 20. bzw. 21. Jahrhunderts hingesetzt. Coruña liegt auf einer schmalen Landzunge und es gibt kaum Platz zur Erweiterung der Stadt. Deswegen werden die alten kleinen Häuser, wenn sie leer stehen (wegen fehlender Nachmieter) abgerissen und es werden neue Hochhäuser hingebaut, obwohl dafür z. T. auch die Mieter fehlen. Es wird gebaut, weil der Markt im Moment hier boomt. Hast du vor zehn Jahren hier ein Haus gekauft, kannst du es heute zum vierfachen Preis wieder verkaufen. Aber es sieht merkwürdig aus, wenn ein kleines Haus neben einem großen steht.

Das Programm ist hier ganz gut. Z. B. am Freitag waren wir im Aquarium und Montag waren wir in Santiago. Aber es ist auch sehr anstrengend hier, weil die Spanier immer sehr lange aufbleiben. Das bin ich nicht gewohnt. Deshalb werde ich, wenn ich zu Hause bin, erstmal richtig ausschlafen müssen. Aber die Spanier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die Verständigung beläuft sich auf einen Mix aus Spanisch und Englisch.

Das Essen ist hier zwar lecker, aber ich vermisse so einiges was ich in Deutschland so esse.

 

Natalie

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