Schüleraustausch mit Dabrowa-Górnicza (Polen)

10. - 17. Juni 2007

 

Als unser Flieger am Sonntag, den 10. Juni gegen Mittag am Flughafen Katowice landete, regnete es in Strömen. Trotzdem fühlten wir uns sofort willkommen, als wir unsere Austauschpartner, die uns bereits in Münster besucht hatten, wiedersahen. Kurze Zeit später fuhren wir mit unseren Gastfamilien in das zwanzig Minuten entfernte Dąbrowa Górnicza. Dort waren die meisten entweder über die engen Plattenbauwohnungen oder die großzügigen Villen erstaunt, die für die nächste Woche ihr Zuhause sein sollten. Die schönste Erfahrung war allerdings die unglaubliche Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Polen, die uns von Anfang an mit polnischen Spezialitäten verwöhnten.

Am Montag gab es vormittags eine kleine Begrüßungsfeier für die 20 deutschen Schülerinnen und Schüler sowie unsere begleitenden Lehrer: Die stets gut gelaunte Frau Kupferschmidt und den kompetenten und austauscherfahrenen Herr Buchholz.

Das Highlight für die meisten war sicher die Fahrt nach Krakau am Dienstag. Bei strahlendem Sonnenschein besichtigten wir zuerst die Sehenswürdigkeiten Krakaus. Hierbei waren viele von der strengen Kleiderordnung in den Kirchen überrascht. Der Nachmittag war zur freien Verfügung, viele nutzten die Zeit für eine ausgiebige „Shoppingtour“. Am Mittwoch lernten wir die Schule noch besser kennen, da Pflichtunterricht anstand. Da für den Nachmittag kein Programm geplant war, verbrachten wir ihn in den Familien. Einige fuhren nach Katowice oder zum Pogonasee. Am Abend trafen sich alle in einer Bowling-Bahn, wo es auch Pizza für alle gab.

Die prägendste und erschütternste Erfahrung war für viele von uns der Besuch von Auschwitz-Birkenau. Das Museum zeigt das Konzentrationslager und das Leiden dort durch eine Ausstellung und erschreckende Reliquien aus der NS-Zeit. Am Freitag stand ein Besuch des Gebirgsstädtchen Wisła an, in dem wir einen Markt besuchten und uns an der  Gebirgslandschaft erfreuten.

Zum Abschied gab es am Samstag das traditionelle Grillen (Kartoffeln und Krakauer Würstchen) im Park. Lange wurde der Abend allerdings nicht mehr, da wir am nächsten Tag um 4 Uhr morgens am Flughafen einchecken mussten.

Insgesamt kann man sagen, dass der Austausch eine tolle Erfahrung war und wir viel Neues kennen gelernt haben. Trotzdem freuten sich alle als unser Flugzeug wieder in Dortmund landete.  

Luisa Weiß, Lisa Neuhaus

 

 

 

 

 

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