Selbstporträts im Che-Guevara-Stil

 

Ausstellung im Jib-Atelier

Der Kunstkurs des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums hängt im Jugendinformations- und –beratungszentrum (Jib). Und zwar hängt der Kurs der Jahrgangsstufe 11 nicht ab, sondern in Form von 21 Selbstporträts an der Wand. Zum Ende des Schuljahres stellen die achtzehn Schülerinnen und drei Schüler ihre Werke im Atelier des Jib aus.

Der Titel der Ausstellung „Farbe Trennung Selbst Porträt“ ist dabei Programm. Pro Person wurde ein Foto eingescannt und am Computer so bearbeitet, dass Licht- und Schattenbereiche voneinander abgegrenzt werden. Dabei reicht die Palette von Schwarz-Weiß-Bildern bis zu sechsfarbigen Selbstporträts. Bekanntestes Beispiel für diese Maltechnik dürfte das Che-Guevara-Bild in Rot-Schwarz-Weiß sein.

Schon vor der offiziellen Eröffnung, zu der 50 Gäste kamen, gab es viel Lob für die Bilder, weiß Martina Lückener zu berichten. Die 30jährige leitet im Rahmen der Kreativwerkstatt verschiedene Kurse und organisiert außerdem seit Anfang des Jahres die Ausstellungen im Jib, einer Einrichtung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. „Ich wurde schon gefragt, wer denn der Künstler ist und wo er studiert hat“, gibt Lückener Beispiele für die begeisterten Rückmeldungen. Über die Frage nach dem Studium werden sich die 16- bis 18jährigen Schülerinnen und Schüler wohl besonders freuen, da der Großteil des Kunstkurses im kommenden Schuljahr den Kunstleistungskurs bilden wird.

Der Kontakt zum Jib entstand über Tessa Tietmeyer, eine Schülerin des Kurses, die in den Proberäumen des Jib Schlagzeug gespielt hat und dadurch auf die Ausstellungsmöglichkeit aufmerksam wurde. Bis zum 14. Juli waren die Bilder im Atelier des Jib zu sehen.

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