Kennen-Lern-Fahrt der Klassen 5

nach Damme vom 18. bis zum 20. Oktober 2006

 

Wie in jedem Jahr machten sich die 5. Klassen auch in diesem Jahr am 18.10.2006 mit drei   Bussen auf den Weg zur Jugendherberge Damme.

Das Kennenlern-Projekt hat sich im Rahmen des Förderprogramms zum sozialen Lernen seit 5 Jahren bewährt. Für die Schüler der 5 allerdings ist diese Fahrt immer eine Premiere; die Vorstellung, 3 Tage zusammen mit den neuen Klassenkameraden und Klassen- und Fachlehrern zu verbringen, ließ manches Schülerherz zunächst eher etwas beklommen schlagen. Kaum aber hatten die Busse den Parkplatz des Ostbads verlassen, stieg die Stimmung. Ohne Stau kamen die Busse  ans Ziel, konnten die Zimmer noch vor dem Mittagessen bezogen werden. Milde Temperaturen und Sonnenschein lockten die Klassen danach wieder ins Freie zu kleinen Wanderungen mit Spielen, die von den Paten vorbereitet waren. Die begleitenden Paten, Schülerinnen und Schüler der Klasse 10, kannten sich nämlich aus im Gelände, sie gehörten zur ersten Gruppe, die eine „Kennenlernfahrt“ nach Damme gemacht hatten, immer wieder hieß es: „Weißt du noch, wie …?“ Nach einem lebhaften Abendprogramm, Spiele zum Kennenlernen im Klassenverband, war dann noch lange nicht die gewünschte „Ruhe“ auf den Fluren.

Der nächste Tag brachte vormittags für die Klassen eine Führung von Umweltexpertinnen, bei denen die Schüler Natur „mit allen Sinnen“ erfahren konnten. Wie ertaste ich einen Baum so genau mit verbundenen Augen, dass ich ihn später aus allen Bäumen wieder herausfinde? Solche und ähnliche Spiele brachten Schülerinnen und Schülern und Lehrern ganz neue Naturerlebnisse. Nachmittags gab es klassenübergreifende Angebote, Basteln von Drachen und Lichterketten, Waldhäuser aus Naturmaterialien und Sport, Fußball und Jazz-Dance. Abends war Party für alle zusammen in der Turnhalle, wieder vorbildlich vorbereitet von den Paten, einschließlich Dekoration und Spielen. Dabei merkten sie, dass es nicht ganz einfach ist, überschäumende Schüleraktivität in einigermaßen geordnete Bahnen zu lenken. In dieser Nacht aber legte sich Erschöpfung über viele Zimmer, es war noch vor Mitternacht „Ruhe“ auf den Fluren, so dass auch die Lehrer eine relativ „geruhsame“ Nacht hatten.

Leider ließ uns am letzten Tag, der auf der Heimfahrt noch einen Besuch des Museums in Kalkriese vorsah, das Wetter im Stich, es regnete in Strömen, als die Busse auf den Parkplatz des Geländes der Varusschlacht einfuhren. Nun hätte man die Erfahrung der Römer nachspielen können, im germanischen Schlamm stecken zu bleiben. Da die Museumsführer aber äußerst flexibel Führungen und Programme „im Trockenen“ anboten, blieb Schülerinnen und Schülern und Lehrern diese Erfahrung erspart. Stattdessen lernten alle sehr anschaulich das Alltagsleben der Germanen, Kleidung und Ausbildung römischer Legionäre, Kampf- und Schlachtenstrategien usw. kennen. Ein wenig müde, aber um viele Erfahrungen und Erinnerungen reicher kamen die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen pünktlich wieder in Münster an.

 

Hier ein paar Bilder: 

 

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