Internationaler „Känguru-Wettbewerb“ der Mathematik

Schüler des Annette-Gymnasiums stellen sich ungewöhnlichen Aufgaben

 

Mathematik einmal anders – das hatten 99 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 13 im März dieses Jahres ausprobiert beim sogenannten „Känguru-Wettbewerb“. Jetzt wurden die Ergebnisse bekannt gegeben und Preise verliehen. Ungewöhnlich ist der Wettbewerb, weil hier keine Lösungen ausgerechnet, sondern unter vielen vorgegebenen Ergebnissen das richtige herausgefunden werden muss. Dabei sind vor allem logische Fähigkeiten gefordert. Die Schülerinnen und Schüler haben 75 Minuten Zeit, um bei den 30 multiple-choice Aufgaben das Kreuzchen an die richtige Stelle zu setzen. Für falsche Kreuzchen gibt es einen Punktabzug. Die Konkurrenz bei diesem internationalen Wettbewerb ist groß. Allein in Deutschland „brüten“ über 200.000 Teilnehmer gleichzeitig über den Aufgaben, wie zum Beispiel über die folgende Aufgabe für die Klassenstufen 7 und 8:

5 Leute, A, B, C, D und E, haben sich so auf einer Kreislinie aufgestellt, dass die Abstände zwischen den benachbarten Leuten sämtlich voneinander verschieden sind. Als die 5 Personen gefragt werden, wer am nächsten von ihnen stehe, wird zweimal A, zweimal B und einmal C genannt. Was ist dann richtig?

(A) A steht nicht neben B ; (B) D steht nicht neben E ; (C) D steht neben E ; (D) So eine Aufstellung gibt es nicht ; (E) Keine der Antworten A bis D ist wahr. (Lösung: C )

Die Anstrengungen hatten sich für Annette-Schülerinnen und –Schüler gelohnt:

22 Schülerinnen und Schüler erreichten Ergebnisse im oberen Viertel. Jan-Philipp Kreienborg, Michael Grösbrink, Peter Crighton, Xenia Bessarabska, Karina Bischoff und Andre Reimann belegten sogar 2. und 3. Plätze und erhielten als Anerkennung interessante Knobelspiele. Kai Lück erhielt einen Sonderpreis für den weitesten „Känguru-Sprung“ am Annette-Gymnasium: er kreuzte die meisten richtigen Antworten hintereinander an.

Viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben vorher in einer Mathe-AG trainiert. Allen hat es großen Spaß gemacht und die meisten wollen im nächsten Jahr wieder mitmachen.

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