Schülerinnen und Schüler des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums erleben Aktionstage

Ausflug im Fair-Mobil – Erlebtes Lernen

Schon zum dritten Mal besuchte am 3. und 4. Mai 2006 das Fair Mobil das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium. Das Aktionsprogramm „Stark im Miteinander N“ ist inzwischen zum festen Bestandteil des Programms zur Förderung sozialer Kompetenzen für die Fünfklässler dieser Schule geworden.

Jeweils zwei Klassen 5 pro Tag durchliefen 11 Stationen, die wegen des strahlenden Maiwetters ausnahmslos auf dem Schulhof aufgebaut werden konnten. Neben den „Profis“, dem geschulten Fachpersonal des Fair Mobil, wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von freiwilligen Helfern aus der Klasse 9 intensiv betreut. Auch die jeweiligen Klassenlehrer waren „vor Ort“, um ihre Schülerinnen und Schüler in Situationen zu erleben, die im Fachunterricht nur selten oder gar nicht herzustellen sind. In einigen Situationen ging es um Teamarbeit beim Zusammenspiel von Muskeln und Kopf, z. B. wenn eine Gruppe an einem „Strang“ (Seil) ziehen musste, damit einer erfolgreich den Begriff malen konnte, den alle gemeinsam erraten hatten. Manchmal mussten die Schülerinnen und Schüler geradezu „blindes Vertrauen“ aufbringen, um sich mit verbundenen Augen über einen schwierigen Parcours leiten zu lassen. Genaue gemeinsame Planung war nötig, um eine Gruppe durch ein zwischen Bäumen aufgespanntes Netz zu bringen, wobei jedes Loch nur einmal benutzt werden durfte. Kleine Diskussionsrunden setzten sich mit den Erfahrungen beim Miteinander im Schulalltag auseinander. Der Parcours, der vorher im Klassengespräch vorbereitet worden war, wurde mit einer Reflexion im Klassenzimmer abgeschlossen, bei der Schülerinnen und Schüler, Helfer und Lehrer das Geschehen dieses alternativen Schulvormittags noch einmal diskutieren konnten. Danach saßen die Mitarbeiter des Fair Mobils und die Lehrer noch lange zusammen, um ihre Beobachtungen auszutauschen. Es ist der Partnerschaft der Westfälischen Provinzial, des Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, des Arbeitskreises soziale Bildung und der schulpsychologischen Beratungsstelle zu verdanken, dass Schülerinnen und Schüler Teamarbeit erleben, sich selbst erproben, Risiken einschätzen, die Stärken ihrer Mitschülerinnen und -schüler entdecken und ihre sozialen Erfahren diskutieren können.

Ein alternativer Schulvormittag, an dem (soziales) Lernen zum Erlebnis wurde.

 

 

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