Drittortbegegnung Münster – Fécamp in Berlin

 vom 13. – 18.03.2005

 

Am 13.03.2005 ging es endlich los. Wir machten uns in unserem bequemen Reisebus auf nach Berlin. Nachdem wir den letzten Abend und die Nacht mit unseren französischen Austauschpartnern aus Fécamp in der Normandie in unseren Familien in Münster verbracht hatten, wurden die ersten Kontakte im Bus schnell geknüpft, was auch der großartigen Idee unserer Lehrer zu verdanken war, denn wir alle hatten schon im Vorfeld die Möglichkeit, uns in einem virtuellen Klassenzimmer besser kennen zu lernen, das extra für unsere Drittortbegegnung eingerichtet worden war.

Nach unserer Ankunft in unserem Jugendhotel  wurden sogleich die Zimmer aufgeteilt, wobei Wert darauf gelegt wurde, dass möglichst immer gleich viele deutsche und französische Schüler bzw. Schülerinnen ein Zimmer belegten.

Nach dem Abendessen haben wir, wie an jedem Abend, unsere Referate zu den am nächsten Tag anstehenden Zielen vorgetragen, wobei die deutschen Schülerinnen und Schüler ihre Referate in französischer Sprache und die französischen Schülerinnen und Schüler in deutscher Sprache abgehalten haben.

Danach hatten wir den Rest des Abends zur freien Verfügung und  somit die Möglichkeit, uns noch besser kennen zu lernen. Auch wenn die Verständigung nicht immer ganz einfach war, hat es doch allen Spaß gemacht, ihre Sprachkenntnisse intensiv anwenden zu können.

Am nächsten Tag ging es, genau wie an den folgenden Tagen, schon früh los. Wir machten uns zusammen mit unseren französischen Austauschpartnern auf, um Berlin ein wenig zu erkunden, natürlich unter Führung unserer Lehrer.

Zu den mit Sicherheit interessantesten Orten, die wir besichtigen durften, zählten der Reichstag und das ehemalige Staatssicherheitsgefängnis Hohen-Schönhausen sowie das Jüdische Museum.

Vor allem der Reichstag mit seiner architektonisch hoch interessanten Kuppel war einer der Höhepunkte unserer Berlinreise. Wir haben auch einem Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals des Bundestages zugehört und unseren Bundestagsabgeordneten der SPD aus Münster, Herrn Strässer, interviewen können.

Auch die Führungen durch das von Daniel Libeskind gebaute Jüdische Museum sowie durch das Schloss Sanssouci und den Schlosspark waren sehr interessant.  Uns Schülern gefiel aber natürlich auch der Kudamm, wo wir mit unseren französischen Austauschpartnern ein wenig shoppen gehen konnten. Der abendliche Besuch des Kuppel-Kinos am Potsdamer-Platz war für alle ein erstmaliges Erlebnis und ein sehr gelungenes Abendprogramm.

Freitagmorgen ging es dann auch schon wieder Richtung Münster und nach einem kurzen Aufenthalt der französischen Schüler und Schülerinnen in den Gastfamilien, haben sich alle noch einmal in unserer Schulcafeteria getroffen, um die gelungene Reise nach Berlin mit einer letzten kleinen Party zu feiern.

Dann hieß es Abschied nehmen, was den meisten gar nicht so leicht fiel und dem einen oder anderem „eine Träne ins Auge trieb“.

David Kottmann, 10a

 

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