Austausch der Klasse 6a mit Frankreich

 

Am Sonntag, dem 21. März 2004, ging’s los: Wir, die Klasse 6a, fuhren mit Frau Beckmann und Frau Warnking zu unseren Austausch-Schülerinnen und -Schülern nach Rouen in Frankreich. Nach acht Stunden anstrengender, aber auch lustiger Fahrt kamen wir um ca. 17.00 Uhr an. Très gentiment, sehr nett, wurden wir von unseren französischen Freunden empfangen.

Am nächsten Montag begann unser umfangreiches Programm. Es ging mit einer Stadtführung im Regen los, obwohl der Regen, bien sûr, nicht eingeplant war. Die dazu gehörige Stadtrallye absolvierten wir dann am nächsten Morgen mit viel Spaß und ohne Regen. Am ersten Nachmittag besichtigten wir das Musée Maritime. Wir hatten erwartet, dass es dort viele Aquarien mit exotischen Fischen zu sehen gäbe, statt dessen stellte es sich als Schifffahrtsmuseum heraus.

Am Dienstagnachmittag fuhren wir mit der métro und dem Bus zum Jardin des plantes, einem botanischen Garten, den wir mit seinen wunderbaren Rasenflächen, reich bepflanzten Beeten, lustigen Spielplätzen und sprudelnden Springbrunnen alle sehr schön fanden.

Am Mittwoch verbrachten wir einen freien Tag in unseren familles sympa. Viele besuchten das Schwimmbad und einige spielten Minigolf oder fuhren mit ihren Austauschfamilien ans Meer. Kurzum, alle Familien hatten sich sehr viel Mühe gegeben, uns etwas zu bieten. Am folgenden Tag kam dann der Höhepunkt unseres Frankreichaufenthaltes, die Reise nach Paris! Aufgekratzt saßen wir in einem Doppeldeckerbus. Einige von uns hatten noch nie die Hauptstadt Frankreichs gesehen. Als wir nach Paris hineinfuhren, bekamen wir einen ersten Eindruck von der Stadt. Unsere erste Station war das Musée Grévin, ein sehr bekanntes Wachsfigurenkabinett. Viele Prominente, wie Madonna, Arnold Schwarzenegger, Elton John, Leo DiCaprio und zahlreiche Szenen aus dem Alltag und der Geschichte waren täuschend echt dargestellt. Nach diesem Besuch ging’s in Richtung Seine. Nachdem wir unsere Picknicktüten geleert hatten, bestiegen wir ein sogenanntes bateau-mouche, ein Ausflugsboot auf der Seine. Wir sahen all die tollen Sehenswürdigkeiten von Paris, wie den Louvre, die Kathedrale Notre-Dame, den Eiffelturm und vieles, vieles mehr! Danach ging’s mit dem Bus wieder nach Rouen.

Am letzten Tag besuchten wir das Musée Jeanne d’Arc. Die dort mit Wachsfiguren dargestellte Geschichte Jeanne d’Arcs gefiel uns allen sehr. Nach der Besichtigung hatten wir noch genug Zeit, um in kleinen Gruppen ein paar Besorgungen und viele Fotos zu machen. Am Nachmittag stand uns noch etwas Besonderes bevor: Wir sollten in eine richtige Bäckerschule gehen! Dort angekommen durften wir nach kurzer Einführung Baguette backen . Abends fand dann eine Abschlussfeier statt.

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen. Alle waren traurig, „ihre“ Franzosen zu verlassen, aber auch voll Vorfreude auf die eigene Familie. Wir alle fanden es super, dass sich die französischen und deutschen Lehrer, die Gastfamilien und natürlich unsere Austausch-Schülerinnen und -Schüler so viel Mühe für uns gegeben haben. Kurzum: Es war ein toller, lehrreicher Austausch!

Anna Börger

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