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REGIONAL IS MUSS: Veranstaltungen außerhalb
des Münsterlandes werden nicht aufgenommen, es sei denn, es gibt eine organisierte Anreise. Wahlkampfveranstaltungen kommen nicht auf die Seite.
Es reicht! 17 Jahre sind zuviel! Zur Situation in Deutschlands größtem Abschiebeknast und den Aktionen gegen Abschiebehaft
Freitag 10.09.2010, 20:00 Uhr,
Don Quijote, Scharnhorststr. 57
Vorbeireitung zur Demonstration am 25.09. Es reicht! Abschiebeknäste schließen – Abschiebungen stoppen!
Schlagbäume zu Zahnstochern! Abschiebeknäste zu Lichtungen! Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle! (Aufruf: http://www.aha-bueren.de/2010/08/demonstration-gegen-den-abschiebeknast-buren/#Aufruf )
Zwischen der Kleinstadt Büren im Kreis Paderborn und einer Autobahnauffahrt liegt versteckt im Wald der mit mehr als 300 Haftplätzen größte Abschiebeknast Deutschlands. Für 35 Millionen Mark ließ die nordrheinwestfälische Landesregierung vor 17 Jahren ein früheres Kasernengelände der belgischen Armee zum Hochsicherheitsknast umbauen. Die Menschen die hier eingesperrt sind, haben gegen kein Gesetz verstoßen. Die meisten von ihnen sind vor Bürgerkrieg, Armut, Folter und Mord aus ihrer Heimat geflohen. Um einen Menschen in Abschiebehaft zu stecken, reicht allein der “begründete Verdacht” aus, dass sich dieser seiner Abschiebung entziehen will. Bis zu 18 Monaten kann dann die Inhaftierung dauern, was keine Seltenheit ist. Zur “Disziplinierung” von Gefangenen werden Arreststrafen verhängt, d.h.: bis zu vier Wochen Leben in totaler Isolierung, ohne Radio, Zeitung, Fernsehen, Bücher, Telefon, ohne Kontakt zu Mithäftlingen. Am 30.8.99 verbrannte Rachid Sbaai in einer Isolationszelle des Bürener Knastes, als einer von vielen Opfern in Abschiebehaft. Erst jüngst haben sich zwei Häftlinge in Hamburg und ein Inhaftierter in Hannover in Abschiebehaft das Leben genommen. Tote, die die herrschende Abschiebepolitik zu verantworten hat.
An diesem Abend wollen wir über die Geschichte und zur aktuellen Situation des Abschiebeknastes informieren und über vergangende und zukünftige Aktionen gegen selbigen berichten.
Freitag 10.09.2010, 20:00 Uhr,
Don Quijote, Scharnhorststr. 57
Grenzen – Bewegung - Freiheit
Wir möchten ein Festival zu Migration, Flucht, Rassismus organisieren. Drei Tage im Sommer 2011, mitten in Münster, draußen, offen, politisch. Es soll Sprachrohr für selten Gehörte, Migrant_innen, Flüchtlinge, Plattform zur Vernetzung und Forum für alle Interessierten sein. Und wir möchten Dich einladen dabei zu sein, es mit zu gestalten, Dich einzubringen, dem Festival ein Gesicht zu geben - Ideen, Anregungen, auch kleine Beiträge bereichern das Ganze.
Mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops, politischen Aktionen, Theater, Musik, Kunst und allem, was uns noch einfällt, wollen wir aufmerksam machen, Fragen aufwerfen, anprangern. Wollen Fluchtursachen und Postkolonialismus, repressive Migrationspolitik und alltägliche Rassismen sowie europäische Grenzpolitik, Identität und Nationalität thematisieren und Grenzen im Denken überwinden. Das Festival will erlebbar machen, will nicht nur ausgetretene Wege gehen, sondern in unser Zusammenleben wirken.
Wir Treffen uns an diesem Freitag um 20:00 Uhr im Don Quijote, Scharnhorststraße 57 in Münster und sind offen für neue Menschen und Ideen.
*Mehr Infos gibt’s im Netz: *
http://www.grenzfrei-festival.org/
Bus zur Demo "Freiheit statt Angst" in Berlin
Samstag 11.09.2010, 04:00 Uhr,
Münster -> Berlin
Am 11. September 2010 findet zum wiederholten Male die Demo "Freiheit statt Angst" statt. Ziel ist es gegen Überwachung und Schaffung einer künstlichen Athmosphäre von Angst und Misstrauen in der Bevölkerung anzutreten. Das Referat für IT und Datenschutz (AStA Uni MS) hat deshalb einen Bus nach Berlin organisiert. Die Mitfahrt kostet allgemein 29 € und für die ersten 15 Studierenden gibt es im AStA-Büro vergünstigte Karten (19€).
Mehr Infos erhaltet Ihr unter „Freiheit statt Angst“ auf unserer Homepage www.asta.ms
Das Versammlungsrecht muss immer mehr vor dem Staat geschützt werden, denn seit geraumer Zeit wird versucht politisch denkenden Bürger_innen die Möglichkeit auf Protest zu nehmen. Sei es durch verschärfte Versammlungsgesetze wie in Bayern oder durch juristisch härteres Vorgehen gegen Protestierende. So geschehen im Nachlauf des 14.3.2009 in Münster, wo es nach einer Gegendemonstration gegen einen EuroProLife „1000 Kreuze Marsch“ eine Welle von ca. 100 Verfahren wegen angeblicher Versammlungssprengung gibt. Dieser „1000 Kreuze Marsch“ wurde und wird jedes Jahr aufs neue, von evangelikalen, fundamentalistischen Christ_innen organisiert, die aktiv und penetrant gegen Verhütungsmittel, gegen Schwangerschaftsabbrüche und gegen Homosexualität agieren.
Städte definieren sich im Postfordismus als Unternehmen im regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerb um wohlhabende Privathaushalte, Dienstleistungsunternehmen, TouristInnen und InvestorInnen. Wesentlich erscheint hier die Schaffung eines Images, einer „Marke“. Münster firmiert hier seit 2004 unter dem Label der „lebenswertesten Stadt der Welt“. Gezeigt werden sollen aktuelle Formen der Fragmentierung und Homogenisierung des Raumes in der kapitalistischen Stadt am konkreten Beispiel Münsters.
In den Konstruktionen der „lebenswertesten Stadt der Welt“ entsteht ein städtisches „Wir“, das aber der dominanten Wahrnehmung prosperierender Mittelschichten entspricht und in dem marginalisierte Gruppen doppelt „verschwinden“: Einerseits kommen ihre Lebensbedingungen in diesem „Wir“ nicht vor, andererseits werden sie (stillschweigend) doch darunter subsumiert, was ihre Existenz als Gegenpart negiert. Real kommt es zu einer verschärften sozialräumlichen Aufspaltung in Zentrum und Peripherie, z.B. mit der neuen Gated Community „Klostergärten“ und den maroden Wohnhochhäusern in der Kinderhauser „Schleife“ als Gegenpolen; schon, weil sich Stadtplanung inzwischen tendenziell ausrichtet auf innerstädtische „Filetgrundstücke“ und kurzfristige Trends sowie an den Interessen privater Investoren.
Die „Renaissance der Innenstadt“ zugunsten Gutbetuchter äußert sich auch in der Transformation dieser Stadt zur gemanagten Bühne: in der „historischen Altstadt“, wo der Business Improvement District „Initiative starke Innenstadt“ die Zugangs- und Aufenthaltsbedingungen definiert oder auf den Gentrifizierungsarealen „Kreativkai“ und „Germania-Campus“ mit ihren Stadtstränden. EinwohnerInnen werden zu TouristInnen in der eigenen Stadt, zu Selbst-DarstellerInnen zugunsten der Verwertungskette. Kennzeichen postfordistischer Raumpolitik ist es, dass auch Avantgarde-, Sub- und Gegenkultur subsumiert und so zu Bestandteilen der Verwertungskette oder auch zu „Zugangs-Schwellen“ für unerwünschte Gruppen werden können.
Schon in der Nachkriegszeit spricht die Stadtverwaltung vom erfolgreichen Bestehen im Wettbewerb der Städte (wenn auch unter völlig anderen Bedingungen). Daher wird abschließend kurz das wesentliche Bild der Münsteraner Imageproduktion angesprochen: der nach 1945 neu gebaute Prinzipalmarkt als ökonomisch-kulturelles Gesamtkunstwerk der Kaufmannschaft und architektonische Deckerinnerung zur Derealisierung des Faschismus.
Donnerstag, 16. September 2010 // 20.00 Uhr Club Courage // Friedensstraße 42 // Münster
*Marcus Termeer: Promotion an der Universität Münster (Soziologie, neuere Geschichte, Politikwissenschaft). Freier Autor (Schwerpunkte: Kultursoziologie, Stadt- und Raumsoziologie, gesellschaftliche Naturbeziehungen, Dialektik des Zivilisationsprozesses, Geschlechterforschung). Zuletzt erschien: Münster als Marke. Die „lebenswerteste Stadt der Welt“, die Ökonomie der Symbole und ihre Vorgeschichte. Münster: Westfälisches Dampfboot 2010.
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Münster.
Nachbarschaftsfest in der Frauenstraße / GründerInnentreffen Frauenstraße 24
Samstag 18.09.2010, 14:00 Uhr bis Samstag 18.09.2010, 22:00 Uhr,
Frauenstraße
Am 18.09.2010 findet in der Frauenstraße ein Nachbarschaftsfest statt (weitere Infos folgen). Dies nehmen wir zum Anlass, die „Gründer-Generation“ der Frauenstraße 24 einzuladen. Ihnen verdanken wir die Existenz des Hauses und des Kulturzentrums:
- die früheren BesetzerInnen, die das Haus vor den Abrissbaggern bewahrt haben,
- die zahlreichen UnterstützerInnen, die das Kulturzentrum durch politische Aktionen abgesichert haben,
- die WG-BewohnerInnen in den oberen Etagen des Hauses,
und natürlich auch alle, die die F24 heute unterstützen.
Das Treffen findet am Samstag, den 18. September 2010 um 17.00 Uhr in der Frauenstraße 24 statt. Es wird um die Frage gehen, wie die F24 langfristig als alternative Kultureinrichtung in Münster überleben kann.
Film: Babylon System – der Film zum Arbeitskampf
Dienstag 21.09.2010, 19:00 Uhr,
Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Scharnhorststr. 57
Im Kino Babylon Mitte, dem senatsgeförderten Kommunalkino mit dem „Links“-Image, haben sich die Beschäftigten gemeinsam mit der FAU (Freie Arbeiterinnen und Arbeiter-Union) organisiert. „Babylon System“ dokumentiert den Kampf gegen außertarifliche prekäre Arbeit. Dabei stoßen nicht nur Belegschaft und Kinoleitung aneinander, sondern auch verschiedene gewerkschaftliche Strategien. Der Film blickt hinter die Kulissen des Arbeitskampfes und analysiert ein Paradebeispiel zunehmender Prekarisierung im Kulturbetrieb. Anschließend: Kneipe
Samstag 02.10.2010, 21:00 Uhr bis Sonntag 03.10.2010, 05:00 Uhr,
21 h ab Hauptbahnhof
Dröhnende Bässe, tanzende Menschen – eine ungewöhnliche Demonstration wird am 2. Oktober durch die nächtlichen Straßen von Münster ziehen: Waking up the city! Die erste Nachttanzdemo fordert zum Mitmachen auf, bietet Raum, den eigenen Positionen Gehör zu verschaffen und Stellung zu beziehen: Gegen eine Stadtpolitik, die sich vor allem an den Interessen der Wohlhabenden orientiert; gegen die Gentrifizierung ganzer Stadtviertel; gegen eine Ordnungspolitik der Normierung, Eingrenzung und Beseitigung bestehender Freiräume; gegen die Umwälzung der Kosten der Krise auf die lohnarbeitende und arbeitslose Bevölkerung.
Die Nachttanzdemo ist in dieser Form in Münster einzigartig. Starten wird sie am Hauptbahnhof – begleitet von diversen DJs, Interviews und euch – und endet am Hafen mit einem Open-Air-Konzert. Sie soll eine Demonstration sein, die eine Klammer für die verschiedenen Kämpfe und Auseinandersetzungen darstellt, in der sich Initiativen und Einzelpersonen mit ihren Forderungen und Interessen ausdrücken können und die damit das Gemeinsame in verschiedenen Kämpfen hervorhebt: die Opposition zu einer Stadtpolitik, die Wohlstand und Ordnung zu ihren Leitmotiven erklärt und damit Ausschluss und Ausgrenzung produziert. Wir sind für eine solidarische Gesellschaft und eine Perspektive des radikalen Wandels gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsverhältnisse.
Schluss mit dem lethargischen Abhängen vor der Flimmerkiste und dem Social-Media-Gegruschel! Draußen vor der Tür, in der Nachbarschaft, in eurem Viertel, in eurer Stadt geschehen die wirklich spannenden Dinge!
Dienstag 19.10.2010, 19:00 Uhr,
Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Scharnhorststr. 57
Louise Michel war eine französische Aktivistin, aktiv in der Commune de Paris 1871. Darum geht es in diesem Spielfilm vordergründig überhaupt nicht. Aber er atmet den selben Geist. Spielt aber eher so ungefähr heute.
Was sind Studentenverbindungen und Burschenschaften?
Vortrag und Diskussion mit Jörg Kronauer (Journalist)
Bunte Kappen auf dem Kopf, bunte Bänder über dem Oberkörper - gewöhnlich fallen Mitglieder von Studentenverbindungen in der Öffentlichkeit durch ihr eigentümliches Outfit auf. Bekannt sind Studentenverbindungen dafür, dass sie Seilschaften bilden und große Mengen an Bier konsumieren. Weniger bekannt sind einige Charakteristika, die in gesellschaftlicher und politischer Perspektive folgenreicher sind. Die meisten Studentenverbindungen sind reine Männerbünde, viele nehmen auch keine Migranten auf, manche zelebrieren durch Zweikämpfe mit scharfen Waffen (Mensuren) ihr antiquiertes Macho-Männerbild - und alle sind sie strukturkonservativ und tendenziell autoritär. Von ihrer Geschichte ganz zu schweigen: Viele Verbindungsstudenten wirkten an der Nazifizierung der deutschen Universitäten mit und bekämpften schon in den 1920er Jahren die noch junge Weimarer Demokratie. Manche von ihnen, insbesondere Burschenschafter, sind heute wieder in der extremen Rechten aktiv und ergreifen Partei für die NPD.
Der Vortrag informiert über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zahlreichen Arten von Studentenverbindungen in Deutschland, gibt einen kurzen Überblick über ihre Geschichte und beleuchtet die Kontakte zur extremen Rechten.
Donnerstag, 18. November 2010 // 20.00 Uhr Club Courage // Friedensstraße 42 // Münster
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Münster.
Vortrag und Diskussion mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland
Im Vergleich zu anderen Opfergruppen der nationalsozialistischen Ausgrenzungs- und Vernichtungspolitik erfahren die so genannten Asozialen noch immer wenig Beachtung. Als „asozial“ wurden während des Nationalsozialismus die unterschiedlichsten sozialen Randgruppen verfolgt und in KZ`s, Gefängnissen und Arbeitshäusern interniert. In den Konzentrationslagern wurden sie mit einem schwarzen Winkel gekennzeichnet.
Als „asozial“ galten Bettler, Arbeitslose, Obdachlose, Prostituierte, Homosexuelle, sozial unangepasste Jugendliche und andere an bürgerlichen Wertevorstellungen nicht angepasst lebende Personen. Besonders Frauen traf eine doppelte Diskriminierung: Als „asozial“ diskriminierte Frauen wurden aus den unterschiedlichsten „Gründen“ in KZ`s inhaftiert. Dabei war die Stigmatisierung der Frauen stark sexualisiert, ihnen wurde Prostitution oder ein liederlicher Lebenswandel vorgeworfen. Gerade diese als asozial geltenden Frauen waren es, die von der SS zur Sex-Zwangsarbeit in den Lagerbordellen gezwungen wurden. Als sozial unangepasst geltende Jugendliche aus Einrichtungen der Fürsorge oder Jugendliche, deren Eltern als Alkoholiker oder aus anderen Gründen als „asozial“ galten, wurden in den Jugendkonzentrationslager Moringen und Uckermark eingesperrt. Die Charakterisierung von normabweichendem Verhaltens als „asozial“ ermöglichte dem sozialdarwinistischen Rassismus eine Differenzierung innerhalb der „Volksgemeinschaft“ und somit den Ausschluss so genannter „Minderwertiger“ aus dem „Volkskörper“.
Der Vortrag zeichnet die Verfolgung der so genannten Asozialen im Nationalsozialismus nach und versucht dabei auch deren Vorgeschichte und Kontinuitäten in den Blick zu nehmen. Auch die gesellschaftliche Funktionsweise der Ausgrenzung und Stigmatisierung sozialer Randgruppen soll analysiert werden.
Donnerstag, 16. Dezember 2010 // 20.00 Uhr Club Courage // Friedensstraße 42 // Münster
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Münster.
Vortrag: Noch ein Abschied von der Arbeiterklasse? „Alter“ und „neuer“ Syndikalismus in Deutschland 1910 – 1968.
Dienstag 21.12.2010, 19:00 Uhr,
Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Scharnhorststr. 57
Die FAU Münsterland entschuldigt sich für den arg akademischen Vortrag. Generalprobe für eine wissenschaftliche Tagung zu Steiks und sozialen Konflikten... und warum sollt ihr dann nichts davon haben?
In den revolutionären Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg waren die deutschen AnarchosyndikalistInnen in ihrer Theorie durchaus marxistisch. In den Worten Paul Matticks waren sie die neuen Marxisten, nachdem der Marxismus gescheitert ist. Syndikalisten wie Karl Roche, Rudolf Rocker und viele andere zitierten die Schriften Marx’ und selbst wenn sie dies nicht hatten, war ihre Definition von „Arbeiterklasse“ eindeutig eine marxistische. So bezog sich Roche z.B. positiv auf die „Diktatur des Proletariats“ in der Tradition von unorthodoxen MarxistInnen wie Rosa Luxemburg. Im Gegensatz dazu proklamierte der sog. „neue“, manchmal sogar „revisionistisch“ genannte Syndikalismus kurz vor und bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg als „antimarxistisch“ mit dem hintergründigen Wissen um den russischen Staatskapitalismus und die Rolle der UdSSR im Spanischen Bürgerkrieg. Der „neue“ Syndikalismus sah sich in einer liberalen Tradition. Rudolf Rocker z.B. distanzierte sich von der Idee einer revolutionären Arbeiterklasse. Der syndikalistische Abschied von der Arbeiterklasse war nicht die Öffnung für die Massen, die sich die „neuen“ SyndikalistInnen erhofften. Es war der Abschied einiger Intellektueller von einer schrumpfenden Arbeiterbewegung. Als in den 1960er Jahren auch in Deutschland die dritte globale Welle der Arbeiterunruhe ankam, hatte sich der Syndikalismus von der Arbeiterklasse entfremdet. Er war nur noch ein reiner Anarchismus ohne marxistische Grundbegriffe des Klassenkampfes. Der neue Aufstieg der Arbeitermilitanz fand seinen theoretischen Ausdruck im Operaismus. Aber manchmal wiederholt sich Geschichte offensichtlich doch...
2. September 2010Samstag (4.9.) gemeinsam nach Dortmund: Verschiedene Akteure wie der AStA der Uni Münster, Antifa-Gruppen und Die Linke.SDS mobilisieren für kommenden Samstag (4.9.)
nach Dortmund, wo es darum geht, den geplanten Nazi-Aufmarsch zu verhindern. Wir wollen gemeinsam nach Dortmund fahren und treffen uns am Samstag um 8:45 Uhr am Hbf. Münster. So haben Leute die Möglichkeit, sich in fünfer Gruppen zusammen zu schließen um so vergünstigt für 7 Euro mit der Bahn nach Dortmund zu fahren.
4. Juni 2010Flugblatt des Bündnisses "Freiheit für Palästina!" zur Kundgebung gegen den israelischen Angriff auf die "Free Gaza!"-Flotte und gegen die Strangulierung der Menschen im Gazastreifen (PDF)
31. Mai 2010Redebeitrag der antimilitaristischen gruppe auf der Kundgebung gegen das Massaker der israelischen Armee an MenschenrechtsaktivistInnen der Freiheitsflotte "Free Gaza!"
28. Januar 2010Gegen Eingriffe in die Gewerkschaftsfreiheit Unten ein Bild vom Infostand der FAU Münsterland (Größeres Bild: draufklicken), mehr Infos auf der FAU-Sonderseite. Demo am 20.2. in Berlin.
28. Januar 2010
Flyerentwürfe für den Umsonstladen und die Zinekiste im Don Quijote gesucht Wer sich berufen fühlt, solche zu machen, wende sich bitte an zinesnotdead(äääät)web.de
19.30 Uhr, Alte Amtmannei, Nottuln
Friedensinitiative Nottuln
1. Montag im Monat, 19 Uhr, Umwelthaus, Zumsandestraße:
Treffen des Münsteraner Bündnisses "Stoppt Atomtransporte"
2. + 4. Montag im Monat, 19.30 Uhr, Institut für Theologie und Politik, Friedrich-Ebert-St. 7/Ecke Dammstraße im Hof:
Treffen der attac-Regionalgruppe
1. Montag im Monat, 20 bis 21 Uhr, Ladenlokal im Dahlweg 64 (ehem. Bankrott): Antirepressions-Sprechstunde der Schwarz-Roten Hilfe
1. + 3. Montag im Monat, 20 Uhr, Linkes Zentrum, Achtermannstr.:
Treffen der DKP Münster (www.dkp-ms.de)
Dienstags
12-16 Uhr, Don Quijote:
Infocafé
2. Dienstag im Monat, 18 Uhr, Café Milagro in der KSHG, Frauenstr. 3-7:
Info-Stammtisch von give & take, Zeit-Tauschbörse
18-20 Uhr, Fürstenberghaus (Seminarraum 210):
Marx neu entdecken - Lesekreis
1. Dienstag im Monat, 19 Uhr Don Quijote:
Ubuntu-User-Stammtisch
3. Dienstag im Monat, 19 Uhr Don Quijote:
Offenes Treffen der FAU, Film- und Kneipenabend
3. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr, KSHG, Frauenstr.
3-7: Bildungs-Ladentreffen von "La tienda" (Eine-Welt-Laden)
1. + 3. Dienstag im Monat, 20 Uhr, Café Milagro:
Working Class Students Münster (WCS) - Offenes Treffen des Uni-AStA-Referates für finanziell
und kulturell benachteiligte Studierende
(14-tägig) 20 Uhr, Club Courage, Friedensstraße 42:
Club Courage Open-Orga-Meeting
2. + 4. Dienstag im Monat, 20 Uhr, Don Quijote:
Freie Arbeiter- und Arbeiterinnen-Union
Mittwochs
12-16 Uhr, Don Quijote
Infocafé und Archiv-Präsenzzeit
20 Uhr, Club Courage, Friedensstraße 42:
destruktive kritik
20 Uhr, Club Courage, Friedensstraße 42:
Unabhängiger Kapital-Lesekreis
20 Uhr, ESG:
Aktionsbündnis gegen den Krieg
1. + 3. Mittwoch im Monat, 20 Uhr, Don Quijote:
Treffen der Gruppe B.A.S.T.A.
2. + 4. Mittwoch im Monat, 20 Uhr, Evangelische Studierendengemeinde (ESG), Breul 43:
VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen)
Donnerstags
12-16 Uhr, Don Quijote:
Infocafé
1. + 3. Donnerstag im Monat, 19:00 bis 21:00 Uhr im CUBA (Achtermannstraße 10-12):
Treffen der DFG-VK: Münster (Beratung von Kriegsdienstverweigerern und mehr)
20 Uhr, Fachschaftsraum Geschichte (Raum 031 im Untergeschoss des Fürstenberghauses), Domplatz:
Treffen des Forum linksorientierter HistorikerInnen (FLOH)
19 Uhr, Don Quijote:
Treffen der "Initiative" (Arbeit zu Asyl und Migration)
1. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr, KSHG, Frauenstr.
3-7: Ladentreffen von "La tienda" (Eine-Welt-Laden)
19 Uhr, Club Courage:
Bar Antifascista. Info-Tisch, veganes Essen, Musik + Drink