

Afrika e.V. Münster ist ein gemeinnütziger Verein, mit ehrenamtlichen Mitgliedern. In Münster gibt es viele Afrikaner, die bereits seit langer Zeit hier wohnen. Die meisten von Ihnen leben in der Isolation und fühlen sich ausgegrenzt vom offiziellen öffentlichen Leben. Ernsthafte Kommunikation hilft, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen. Hilfen im Alltag werden angeboten.
Gemeinsame Aktivitäten und Feste wie z.B. der jährlich stattfindende Afrikatag und integrative Parties bieten den Menschen unterschiedlicher Herkunft die Gelegenheit, offen aufeinander zu zugehen und sich kennen zu lernen. Viele Freundschaften zwischen Deutschen und Afrikanern, aber auch unter den verschiedenen Völkern Afrikas, sind so entstanden.
Wir engagieren uns in vielen miteinander zusammenhängenden Themenfeldern, wie beispielsweise der Integration von Ausländern in Deutschland, Öffentlichkeitsarbeit, Umweltschutz, gesellschaftlicher Partizipation und insbesondere der Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit. Dies geschieht sowohl in Deutschland als auch im derzeitigen Partnerland unseres Vereins, dem Tschad. Afrika e.V. Münster wurde 1996 gegründet, wobei der Schwerpunkt des Vereinstätigkeit zunächst auf der Integration von Afrikanern in Münster lag. Seit dem Jahr 2000 engagieren wir uns verstärkt in den Bereich der Bildungs-, Öffentlichkeits- und Entwicklungszusammenarbeit. Praktisch geschieht dies durch ein Konzept, welches zwei Projekte, das Projekt „Afrika in Klassenzimmern“ und das Projekt „Dorfschulprojekt Koumaye“ eng miteinander verknüpft.
Unsere Ziele und Motivationen sind dabei vielschichtig. Für Deutschland sind insbesondere zu nennen das Klischee von Afrika als „Katastrophenkontinent“ zu korrigieren. Ein Hauptanliegen ist es den Menschen, und insbesondere den Kindern, in Deutschland ein buntes Bild von Afrika zu vermitteln und sie für die Ursachen von Armut zu sensibilisieren und ihnen gleichzeitig Wege zu präsentieren wie diese Armut verhindert werden kann. In Bezug auf den Tschad sind unsere Ziele ebenfalls vielschichtig. Vor allem soll den Menschen die Chance gegeben werden ein selbstbestimmtes Leben zu führen und an den Vorteilen, welche die Globalisierung bietet teilzuhaben. Insbesondere die Kinder und deren Bildung und Grundversorgung sind deshalb ein Hauptschwerpunkt, denn ohne lesen und schreiben zu können werden sie kaum Chancen haben ihre Wünsche und Träume zu verwirklichen.