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Nach der Behandlung des Augenleidens unter Ausschöpfung aller medizinischen Möglichkeiten hilft die Akademie des Sehens in ihrer Beratungsstelle im FranziskusCarré bei der
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Beratung betroffener Menschen, ihrer Angehörigen und aller, die sehbehinderte Menschen in ihren Anliegen unterstützen |
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Anregung und Durchführung von Forschungsvorhaben zur Überwindung der aktuellen medizinischen Grenzen |
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Aufklärung der Öffentlichkeit über Augenerkrankungen und deren Behandlung, über Warnzeichen und mögliche Vorsorgemaßnahmen |
Leben mit einer Sehbehinderung
Ein immer größerer Teil meist älterer Menschen leidet an einem spürbaren Nachlassen der Sehkraft.
Häufigste Ursachen sind die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD), der Grüne Star (Glaukom), die Diabetische Netzhauterkrankung, sowie schwere chronische Entzündungen des Augeninneren. Diese Erkrankungen sind nur begrenzt zu behandeln.
Um trotz des Nachlassens der Sehkraft weiterhin möglichst unabhängig und selbstbestimmt in gewohnter Umgebung leben zu können, gibt es zahlreiche unterstützende Hilfsmöglichkeiten.
Soziale Situation
Besonders belastend empfinden viele betroffene Menschen, dass ihre Erkrankung zur Zeit nicht geheilt werden kann.
Die Einschränkungen durch eine Sehbehinderung verändern den Alltag zunehmend. So ist unter anderem die Haushaltsführung, das Einkaufen, der Umgang mit Geld, der Briefwechsel und auch die Orientierung auf der Straße zunehmend eingeschränkt.
Freizeitbeschäftigungen wie Handarbeiten, Fernsehen, Lesen und spazieren gehen werden immer schwieriger und schließlich unmöglich. Der Kontakt zu Bekannten und Verwandten über das Telefon, per Brief oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird mühsamer.  |