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Ministerpräsidentin Lieberknecht spricht in der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit
Stadt, Freunde Mühlhausens und West-Ost-Forum laden am 2. Oktober ins Rathaus ein
In der Feierstunde zum "Tag der Deutschen Einheit" spricht am Sonntag, 2. Oktober, um 11 Uhr im Rathausfestsaal Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Zu der Veranstaltung anlässlich des 21. Jahrestages der Wiedervereinigung laden die Stadt, die Freunde Mühlhausens e.V. und das West-Ost-Forum e.V. gemeinsam ein
Ministerpräsidentin Lieberknecht ist Vorsitzende des Kuratoriums Deutsche Einheit. Im Wende-Herbst 1989 - damals als Pastorin im Kirchenkreis Weimar - war sie Mitautorin des "Briefs aus Weimar", von dem wesentliche Forderungen und Impulse zur Erneuerung der DDR-CDU und der Ruf nach gesellschaftlichen Reformen ausgingen. Ab 1990 spielte sie im Bundesland Thüringen in verantwortlichen Positionen eine wichtige Rolle, unter anderem als Ministerin und als Präsidentin des Landtages. Seit zwei Jahren ist sie Ministerpräsidentin.
Oberbürgermeister Markus Lewe wird die Feierstunde im Rathaus eröffnen. Weitere Beiträge kommen von Dr. Friedrich Jahn, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. und Vorsitzender des Vereins Freunde Mühlhausens, sowie von Michael Tillmann, Vorsitzender des West-Ost-Forums.
Konzert mit Barbara Thalheim
West-Ost-Forum erinnert an die Leipziger Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989
Mit einem Konzert der Berliner Liedermacherin und Sängerin Barbara Thalheim erinnert das West-Ost-Forum Münster an die Leipziger Montagsdemonstrationen vom 9. Oktober 1989. Vielen gilt dieser Tag als der eigentliche Höhe- und Wendepunkt der friedlichen Revolution in der DDR. Trotz der Androhung blutiger Gewalt gingen 70.000 Menschen auf die Straße und zwangen mit ihrem Ruf " Wir sind das Volk" die Staatsmacht zur Kapitilation. Ein Tag, der wie kein anderer zu bürgerschaftlichem Engagement und Zivilcourage gemahnt und ermutigt.
Barbara Thalheim war schon in der DDR eine der profiliertesten und künstlerisch anspruchsvollsten Liedermacherinnen. Im Laufe der 80er Jahre geriet sie zunehmend in Konflikt mit der Staatsmacht und konnte schließlich fast nur noch in kirchlichen Einrichtungen auftreten. Ihre poetischen und ausdrucksstarken Lieder sind ein Plädoyer für den aufrechten Gang und zur Einmischung in die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. Barbara Thalheim wird begleitet von dem Gittaristen Rüdiger Krause.
Das Konzert findet statt am Sonntag, 9. Oktober um 19:30 h im Konzertsaal der Musikhochschule Münster, Ludgeriplatz 1, Karten: 12 € bzw. 8 € ermäßigt. Das Konzert ist auch Programmteil des Friedenskulturmonats der Stadt Münster.
Homepage von Barbara Thalheim"Wenn sich der Untergrund bewegt ..."
Konzert mit dem Liedermacher Karl-Heinz Bomberg
Im Rahmen der Stasi-Ausstellung "Feind ist, wer anders denkt" wird der Berliner Liedermacher Karl-Heinz Bomberg am 15. April zusammen mit seinem Begleiter Otmar Desch (Klavier) ein Konzert geben. Karl-Heinz Bomberg, von Beruf Arzt und Psychotherapeut, war schon zu DDR-Zeiten als Liedermacher aufgetreten und mit der "Staatssicherheit" in Konflikt geraten. Als Psychotherapeut hat er in den letzten 20 Jahren immer wieder mit Opfern der STASI zu tun. Im Rahmen seines Konzertes wird er auch von diesen Erfahrungen erzählen. Das Konzert steht unter dem Motto "Wenn sich der Untergrund bewegt. Lieder von Liebe und Revolution" und beginnt am 15. April (Freitag) um 19.30 h in der Rüstkammer des Rathauses. Der Eintritt beträgt 8€ (ermäßigt 4 €).
Stasi-Ausstellung wird eröffnet
Umfangreiches Begleitprogramm
Am 7. April um 11 Uhr wird die Ausstellung "Feind ist, wer anders denkt" über die Staatssicherheit in der DDR in der Stadthausgalerie am Rathaus-innenhof im Beisein von Oberbürgermeister Markus Lewe eröffnet. Den Einführungsvortrag hä;lt der neue Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn. Die Veranstaltergemeinschaft hat ein umfangreiches Begleitprogramm erstellt, das auch die Führungen für Schulklassen und -kurse ermöglicht.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung (pdf)Forumsveranstaltung zur Rolle der katholischen Kirche in der DDR
In Zusammenarbeit mit dem Franz-Hitze-Haus veranstaltet das West-Ost-Forum am 16.3.2011 einen Abend zur Rolle der Kirche in der DDR. Dabei soll auch beleuchtet werden, wie sich die katholische Kirche in der Umbruchzeit 1989/90 verhalten hat. Referent ist der Erfurter Kirchenhistoriker Prof. Dr. Josef Pilvousek. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 h im Franz-Hitze-Haus Münster, Kardinal-von-Galen-Ring 50. Anmeldungen unter 0251 - 91818700 oder unter zahn@franz-hitze-haus.de
ausführliches Programm als pdfStudienfahrt nach Magdeburg
Die nunmehr 10. Studienfahrt des West-Ost-Forums Münster führt in diesem Jahr vom 2. bis 5. Juni in die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg. Magdeburg ist ein historisch bedeutsamer Ort und mit der Frühzeit des deutschen Reiches vor 1000 Jahren eng verbunden. Wie in den vergangenen Jahren bietet das Programm einen bunten Mix von kulturhistorischen, zeitgeschichtlichen und allgemein-touristischen Erlebnissen.
weitere Informationen (pdf)"Feind ist, wer anders denkt" STASI-Ausstellung kommt nach Münster
Auf Initiative des West-Ost-Forums wird in Münster in der Zeit vom 6.4. bis zum 26.4. die offizielle Ausstellung der STASI-Unterlagen-Behörde "Feind ist, wer anders denkt" nach Münster. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Villa ten Hompel, der Volkshochschule und dem Verein "Gegen Vergessen" für Demokratie in der Stadthausgalerie (Rathausinnenhof) gezeigt. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Zur Eröffnung und für einen Vorstrag wird auch der neue Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn kommen.
weitere Einzelheiten im Jahresprogramm (pdf)