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Philemon und Baucis
liber octavus: VIII, 617 - 724
Jupiter und Merkur sind in Phrygien in Menschengestalt unterwegs.
Sie suchen ein Nachtquartier, aber überall weist man sie ab. In einer
einfachen Hütte finden sie schließlich bei dem greisen Paar Philemon und
Baucis Unterkunft. Sie werden gastfreundlich bewirtet: Die beiden Alten
bieten alles auf, was sie an Speise und Trank haben und schaffen Wärme
und Behaglichkeit.

Rembrandt van Rijn: Philemon and Baucis. 1658. Oil on wood. The National Gallery of Art, Washington, DC, USA.
Schließlich geben sich Jupiter und Merkur zu erkennen und belohnen
die Gastfreundschaft der beiden Alten. Als einzige aus der
"gottlosen Nachbarschaft" werden sie in vor der Strafe der
Sintflut gerettet, ihre Hütte in ein Tempel verwandelt. Die Götter stellen ihnen einen Wunsch frei. Philemon und Baucis wünschen sich, als
Priester im Tempel dienen und zur gleichen Zeit sterben zu dürfen. Ihr
Wunsch wird erfüllt: sterbend werden sie verwandelt in "...de
gemino vicinos corpore truncos" - 720,
in "nebeneinander
stehende Bäume, die aus zwei Leibern entstanden sind".

www.geocities.com/medea19777/ hermes.html
Wir
fragen: Quid
ad nos?
Philemon und Baucis: Die Geschichte vom guten Leben
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