Ovid: Metamorphosen
"omnia mutantur, nihil
        interit..."

 

 

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                   Orpheus und Eurydike
                  
Liber X, 1 - 85 /  Liber XI, 1 - 66

Orpheus,  Sohn der Muse Kalliope und des Gottes Apoll, war ein so begnadeter Musiker, dass er mit seinem Leierspiel die ganze Natur anrührte und verzauberte. Nach seiner Hochzeit mit der Nymphe Eurydike traf ihn das Unglück, dass die Neuvermählte von einem Schlangenbiss getötet wurde.
Orpheus war untröstlich. Er stieg in die Unterwelt  hinab, und flehte die Götter des Totenreiches an, die  geliebte Frau zurückholen zu dürfen.   
      
 
Orpheus, Mosaik aus dem 3. Jahrhundert, Tarsus

Diese waren von seinem Spiel so ergriffen, dass sie seine Bitten erhörten und ihm Eurydike zurückgaben - allerdings unter einer Bedingung : Er durfte sich erst nach ihr umsehen, wenn beide die Oberwelt erreicht hatten. Durch Nebel und Totenstille führte der Pfad bergan, doch dann, kurz vor dem Ziel geschah das Unwiderrufliche: 

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"hic, ne deficeret, metuens avidusque videndi
 flexit amans oculos: et protinus illa relapsa est" - 
56 - 58.
"
Besorgt, sie könne ermatten, und begierig, sie zu sehen, wandte Orpheus voll Liebe den Blick, und alsbald glitt sie zurück". Entsetzt und zutiefst traurig über den erneuten Verlust der geliebten Frau zog sich Orpheus  in die Wildnis zurück. Von der Welt und besonders von den Frauen wandte er sich ab, um nur noch für die Steine, Bäume und wilden Tiere zu spielen.
Orpheus Tod (liber XI): 
Als ihn die bacchiantischen Frauen, die er verschmäht hatte, entdeckten, erschlugen sie ihn aus Zorn und Rache und rissen ihn in Stücke. Seinen abgetrennten Kopf, der noch immer nach Eurydike rief, warfen sie in den Fluss Hebros. Die Seele des Orpheus aber stieg hinab in  die Unterwelt.  In den Gefilden der Seligen fand er Eurydike wieder und ist nun auf ewig mit ihr vereint.
        

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                  Orpheus und Eurydike, attisch, ca. 410 v.Chr.

     
Wir fragen: Quid ad nos?
      
    
Orpheus und Eurydike:
der Traum von Liebe und ewigem Leben