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  Ovid: Metamorphosen
"omnia mutantur, nihil
         interit..."

 

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                                      Europa
                
              
liber secundus: II, 833 - 875

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                             Europa, Fresko aus Pompei

Merkur kehrte einst von einem Abenteuer in den Olymp zurück. Vater Jupiter nahm ihn beiseite und bat ihn, " ohne ihm den wahren Grund seines Auftrags, nämlich die Liebe zu nennen" (837), die Rinderherde, die im Gebirge weidete, zur Küste zu treiben ... Unter den Rindern am Meer war auf einmal ein wunderschöner Stier, weiß wie der Schnee, mit Hörnern wie aus Edelsteinen. Ihn sah  die Tochter des Königs Agenor,  Europa, die mit ihren Freundinnen am Strand spielte. Sie fasste Zutrauen zu dem schönen Tier, streichelte es und setzte sich sogar auf seinen Rücken. Da strebte der Stier dem Wasser zu und schwamm plötzlich mit seiner Beute davon.
Ängstlich blickt die Entführte zum Strand zurück
: "Mit der rechten hält sie ein Horn fest, die andere Hand ruht auf dem Rücken. Das flatternde Kleid bauscht sich im Winde." (875)

Wir fragen: Quid ad nos? 

Europa - List und Lust der Götter