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  Ovid: Metamorphosen
"omnia mutantur, nihil 
      interit..."

 

         Ovid: Leben

 

          Europa
      List und Lust der
          Götter

 

          Narziss:
    Der Selbstverliebte

 

>>Dädalus und Ikarus:
     Der Traum vom 
         Fliegen

     

 

   Philemon und Baucis
   Die Geschichte 
   vom guten Leben

 

 Orpheus und Eurydike
  Der Traum von Liebe 
  und ewigem Leben

 

          Literatur

 

           Wir

 

 

                               
               Daedalus und Ikarus 

               liber octavus : VIII, 183-235

 

Daedalus, ein Künstler aus Athen, der wegen eines Verbrechens  nach Kreta geflohen war und dort das Labyrinth für König Minos gebaut hatte, wollte in die Heimat zurückkehren. Minos jedoch erlaubte ihm die Heimfahrt nicht. 
"... 'terras licet' inquit 'et undas
obstruat, at caelum certe patet; ibimus illac!
omnia possideat, non possidet aëra Minos' " -185 - 187.

"Mag Minos auch Land und Wasser versperren, steht uns doch der Himmel offen. Wir werden diesen Weg gehen. Mag er auch alles besitzen, die Luft besitzt Minos nicht"(185 - 187), sagte Daedalus zu seinem kleinen Sohn Ikarus und fertigte mit viel Erfindungsgeist und Geschick  Flügel für sich und seinen Sohn. Beide konnten durch die Lüfte entkommen. Staunend erblickten ein Fischer und ein Schäfer die Fliegenden und hielten sie für Götter. Trotz der Warnungen des Vaters flog Ikarus aber immer höher - der Sonne entgegen. In der Hitze schmolz das Wachs, das die Federn hielt, Ikarus stürzte ins Meer. Daedalus aber verfluchte seine Künste und begrub den Sohn auf der Insel, die nach ihm Ikaria heißt.

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     Staunend erblicken Fischer und Schäfer die Fliegenden und halten sie
       für  Götter. (Saraceni, ca. 1600 ) Ovid. Met. VIII, 217-219

Wir fragen: Quid ad nos?

Daedalus und Ikarus:
der Traum vom Fliegen