Wieder einmal entscheidet unsere 2.Mannschaft einen Mannschaftskampf mit dem Maximalergebnis. Dabei leistete man sich mit Karl-Heinz einen „Non-playing Captain“, der doch recht entspannt dem Geschehen an den Brettern folgen konnte. So eroberte Egon an Brett 1 früh den weißen h-Bauern. Unser Routinier zerstörte danach den gesamten Bauernschutz vor der gegnerischen Königsstellung und ließ seine Türme auf der g- und h-Linie wirken, was schließlich zum Matt führte. Auch Helmut gewann in der Eröffnung einen Bauern, was sein Gegner mit einem Angriff am Königsflügel zu kompensieren versuchte. Helmut ließ sich jedoch nicht verwirren, sondern verteidigte sich erfolgreich. Als sein Gegenüber noch eine Figur verlor, war das Spiel entschieden. An Brett 3 gewann Rolf sogar schon in der Eröffnung eine Figur und wickelte in ein Endspiel ab. Durch eine Unaufmerksamkeit von Rolf verringerte sich der Vorteil auf nur zwei Figuren gegen einen Turm. Am Ende setzte sich aber die Routine von Rolf gegen seinen jugendlichen Gegner durch, der einen Läuferangriff auf seinen Turm nicht abwehrte. Den Materialvorteil verwertete Rolf zu einem vollen Punkt. An Brett 4 gewann Marita schnell zwei Bauern und ließ ihrem Gegner im weiteren Partieverlauf keine Chance. An Brett 5 opferte unser Brettmeister etwas keck eine Figur gegen zwei Bauern, um die weiße Königsstellung bloßzulegen. Der Telgteraner Spieler nutzte seine Verteidigungsressourcen nicht und Steffen konnte seine Dame in den Angriff einbeziehen, was zum Matt des weißen Königs führte. Ralf baute sich aus der Eröffnung heraus sehr solide auf. So zwang er seinem Gegner das Rochaderecht auf die kurze Seite aufzugeben. Zwar gelang seinem Gegner noch die lange Rochade, aber Ralf gewann zwei Figuren. Am Ende krönte Ralf seine Leistung mit einem Matt.

Kommentare
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Hallo beisammen,
danke für das allgemeine Lob an die 2. Ich habe aus dem Spiel die Erfahrung mitgenommen, dass man sich vielleicht mal donnerstags darum kümmern könnte was zu tun ist wenn sich der Gegner dermaßen einigelt wie es meiner am Samstag getan hat. Der hatte nach der großen Rochade seine gesamte Offizierstruppe vor der Bauernreihe auf der Rochadeseite versammelt. Da hatte ich einige Probleme die Stellung zu knacken :-( Er hat, wie ich finde, eine sehr starke Verteidigung aufgebaut ... Eine Stellung, die man aus unseren Spielen nicht unbedingt gewohnt war. Mehr dazu am Donnerstag. Ich werde meine Notation mal wieder mitbringen in der Hoffnung, dass ihr euch das mal anschaut. Gruß Ralf