8. Runde - SC Sendenhorst II Drucken E-Mail
Geschrieben von Thorben   
Sonntag, 20. April 2008

Am 19.04.2008 waren wir zu Gast bei der zweiten Mannschaft des SC Sendenhorst. Mit 4:4 konnten wir einen turbulenten Spieltag versöhnlich beenden. 

 

  SC Hiltrup I  SC Sendenhorst II  4:4 
         
1  Meier, Christian    Reichstein, Michael  0 - 1 
2  Stopka, Tobias    Janz, Stefan  0,5 - 0,5 
3  Voigt, Stefan    Specht, Bernfried, Dr.  0 - 1 
4  Lindhauer, Thorben    Jesolowitz, Martin 1 - 0 
5  Wilk, Alexander    Hürter, Wilhelm  0,5 - 0,5 
6  Köpplinger, Günter    Nickel, Christian  0,5 - 0,5
7  Jeromin, Rudolf    Michalek, Mathias  0,5 - 0,5 
8  Buchholz, Christian    Westphal, Olaf  1 - 0 

 

Es hatte nicht gut für uns ausgesehen. Schon früh musste Christian Meier am Spitzenbrett seine Stellung aufgeben, da er sich im Sizilianer veropfert hatte. Wenig später einigten sich Tobias Stopka und sein Gegner an Brett 2 auf ein Remis in einem ausgeglichenen Endspiel. An vielen Brettern sah es zu diesem Zeitpunkt nicht gut aus, sodass schon einzelne unserer Spieler von einer Niederlage ausgingen. Auch Günter Köpplinger an Brett 6 hatte zuerst einen Bauern weniger im Endspiel. Mit einer Kombination konnte er jedoch den Bauern zurückgewinnen und erspielte damit einen halben Punkt. Erst beim späteren Analysieren fiel uns auf, dass sogar ein Figuren- und damit wohl auch der Partiegewinn drin gewesen war.

 

Dem Gesamteindruck entsprach auch die Partie von Rudolf Jeromin. Er hatte schon zwei Bauern weniger, erspielte aber trotzdem noch den halben Punkt, als es ihm gelang im Endspiel die Situation mit einem Turm gegen vier Bauern zu erreichen. Mittlerweile stand es 1,5:2,5, mit zwei der halben Punkte konnten wir durchaus froh sein. Thorben Lindhauer an Brett 4 hatte eine schlechte Eröffnung gespielt, konnte sich dann aber bis zur Zeitnot wieder ein wenig dem Ausgleich annähern. In der Hektik der letzten Minuten vor der Zeitkontrolle verlor er eine Figur und hatte damit nun auch zählbaren Nachteil. Glücklicherweise übersah sein Gegner kurze Zeit später immernoch in der Zeitnotphase ein einzügiges Matt - 2,5:2,5.

 

Ein durchweg gutes Spiel zeigte Christian Buchholz. Im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern hatte er einen viel aktiveren König als sein Gegner. Das ermöglichte ihm seinen Läufer zu geben, was ihm zwei verbundene Freibauern und damit den Sieg gebracht hätte. Sein Gegner gab deshalb auf. Nun lagen wir sogar in Führung mit noch zwei laufenden Partien. Eine davon bestritt Stefan Voigt, der erst besser stand, dann jedoch die einzige offene Linie an die gegenerischen Schwerfiguren verlor und immer mehr in Bedrängnis geriet. Schließlich verlor er eine Figur und musste aufgeben. Das 4:4 machte nun Alexander Wilk perfekt. In einem spannenden Endspiel mit einem Turm für drei Bauern besiegelten er und sein Gegner nach langem Kampf das Remis und die mannschaftliche Punkteteilung.

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