Das Overberg-Kolleg, das Weiterbildungskolleg in Münster zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg, bietet am 19.03.2010 von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr für alle Interessierten die Möglichkeit, sich über den Weg zum Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu informieren. Mit seinem Bildungsangebot richtet sich das Overberg-Kolleg an junge Erwachsene, die mindestens 18 Jahre alt sind und eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit nachweisen können. Menschen, die eine neue Chance im Leben suchen, Berufstätige, die sich neue Wege eröffnen möchten oder Väter oder Mütter, die die Familienphase auch für sich nutzen möchten, haben am Kolleg die Möglichkeit, die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife zu erwerben. Der Unterricht wird als Tagesunterricht angeboten. Studierende werden am Kolleg elternunabhängig mittels BAFöG gefördert, welches nicht zurückgezahlt werden muss. Durch das breite Fächerangebot erhalten die Studierenden eine solide Vorbereitung auf ein anschließendes Studium oder eine weiterführende Ausbildung. Einstiegssemester gibt es jeweils im Sommer und zu Beginn des zweiten Schulhalbjahrs.
Im Rahmen einer Lehrerkonferenz empfing Studiendirektor Heinz Noe aus den Händen von Oberstudiendirektor Michael Schweers, dem Leiter der Abteilung katholische Schulen des Bistums Münster, seine Ernennungsurkunde zum Schulleiter des Overberg-Kollegs. Heinz Noe ist damit der Nachfolger von Oberstudiendirektor Hubert Beckmann. Heinz Noe unterrichtet seit fast sieben Jahren die Fächer katholische Religion und Geschichte am Kolleg. Während dieser Zeit war er mit verschieden Tätigkeiten im Bereich der Schulverwaltung und Schulleitung betraut. Da er selbst Absolvent des zweiten Bildungswegs ist, ist er mit den Anforderungen und Problemen dieses Bildungswegs bestens vertraut.

50 neue Studierende des Overberg-Kollegs machten sich in zu der traditionellen Kennenlernfahrt der Erstsemester in das Jugendfreizeitheim „Baccumer Mühle“ in Lingen auf. Inmitten von Wald, Wiesen und Feldern liegt die hölzerne Bockmühle von 1830 mit mehreren angrenzenden Häusern, so dass ideale Voraussetzungen für vielerlei Möglichkeiten der Begegnung bestanden. Zunächst nahmen die Erstsemester morgens an einem „You-Know-Me Workshop“ teil. Dort lernten sie Elemente des sogenannten „kooperativen Lernens“ nach dem Konzept von Noam Green kennen. Nach dem Mittagessen fand eine Information über den Bildungsgang mit dem Schwerpunkt auf der Einführungsphase, dem 1. und 2. Semester, statt.
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Zum Beginn des neuen Semesters konnten am Overberg-Kolleg insgesamt 66 neue Studierende begrüßt werden. 55 Studierende nahmen den Bildungsgang zur Allgemeinen Hochschulreife im ersten Semester auf. Als Quereinsteiger fingen jeweils 5 Studierende im zweiten und dritten Semester ihre neue Schullaufbahn an. Nach der Begrüßung und ersten Informationen durch die Schulleitung schlossen sich der Begrüßungsgottesdienst und das Begrüßungsfrühstück mit der ganzen Schulgemeinde an. Anschließend versammelte man sich im dichten Schneetreiben zum Gruppenfoto.
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Das Overberg-Kolleg verabschiedet seinen Schulleiter Hubert Beckmann in den Ruhestand
Mit einer „Liebeserklärung an den zweiten Bildungsweg“, dem er selbst so viel zu verdanken habe, verabschiedete sich Kollegleiter Hubert Beckmann von der in der Aula des Overberg-Kollegs versammelten Schulgemeinde. Er habe als Schulleiter im zweiten Bildungsweg versucht, diesem Bildungszweig etwas von dem zurück zu geben, was er dieser Schulform verdanke.
In der dem Festakt vorangegangenen Eucharistiefeier betonte Pater Manfred Kollig, dass Hubert Beckmann ganz im Sinne des Johannes Evangeliums seinen Schülern immer wieder vorgelebt habe, „wagt es noch einmal. Fahrt wieder hinaus.“ Wie die Jünger im Evangelium könnten die Studierenden am Overberg-Kolleg ihre „zweite Chance“ ergreifen. Genau dann könne Kirche für junge Menschen anziehend sein, wenn sie geerdet sei und wenn sie „hinausfährt.“
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Ausstellung des GK Kunst in der Aula des Overberg-Kollegs
Eine bewe gte Verbindung zwischen Kunst und Comic zeigen die 21 in der Aula des Overberg-Kollegs ausgestellten Arbeiten der Studierenden des GK Kunst. Die farbintensiven Acrylleinwände sind unter der Anleitung von Kunstlehrerin Andrea Heyenga im Laufe des ersten Schulhalbjahres entstanden. Eine Reihe der Bilder zitieren bekannte Motive und Techniken von Ikonen der Popart wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein, ohne dabei zum Plagiat zu werden. Oft zeigen die Bilder nur einen Ausschnitt des Motivs. Wie im Film scheint die Kamera sich zu bewegen. Zum Teil lautmalerische Sprechblasen wie im Comic tragen zu einer „Vertonung“ der Bilder bei. Viele der jungen Künstler zeigen bei ihren Arbeiten den Mut zum großflächigen Farbauftrag.
Ein Rundgang durch die Ausstellung erlaubt dem Betrachter ein vergnügliches Schwelgen in popigen Farben als Kontrast zur trüben Winterwitterung.
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Overberg-Kolleg besuchte Kulturhauptstadt Essen
Die Kulturhauptstadt Essen mit der Zeche „Zollverein“, dem neuen Ruhrmuseum und der „Villa Hügel“ war Ziel einer Tagesexkursion, die Studierende des Overberg-Kollegs im Rahmen ihres Leistungskurs Geschichte zum Abschluss des Schulhalbjahres durchführten.
Vor Ort konnten sich die jungen Erwachsenen des Zweiten Bildungsweges ein realistisches Bild von Kohle und Stahl, von harter Arbeit und Solidarität der „Kumpel“ im ehemaligen Kohlerevier machen.
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Am 1.10.1960 wurde das Overberg-Kolleg in Münster von Bischof Keller gegründet. Das Bistum reagierte damit auf die Bildungsmisere Anfang der 60er Jahre, vor allem auf dem Land, ganz im Sinne Bernhard Overbergs, dem die Bildung der Landbevölkerung immer ein ganz wichtiges Anliegen gewesen ist. Die Zielgruppe hat sich im Laufe der Jahrzehnte deutlich erweitert. Jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt, bzw. eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit nachweisen kann, kann am Kolleg auf dem zweiten Bildungsweg sein Abitur erwerben. Seit nunmehr 50 Jahren können Erwachsene am Overberg-Kolleg die allgemeine Hochschulreife und Fachhochschulreife erwerben. Anlässlich des 50. Jahrestages soll kräftig gefeiert werden. Begonnen wird mit einem Festgottesdienst und einem Festakt am Freitag, dem 5.11.2010. Am Samstag, dem 6.11.2010 wird das Fest am Nachmittag und abends mit einem großen Ehemaligenfest fortgesetzt, auf das jetzt schon hingewiesen wird. Der Festausschuss bittet alle Ehemaligen, andere ehemalige Studierende über diesen Termin zu informieren. Weitere Informationen zum Jubiläum werden an dieser Stelle erfolgen.
Mit einem feierlichen Gottesdienst und einer anschließenden Feierstunde verabschiedete das Overberg-Kolleg am Freitag, den 18.12.2009 28 Abiturientinnen und Abiturienten. „Niemals geht man ganz. Ein Stück bleibt immer hier.“ Mit diesen Worten begrüßte Schwester Christa Wanning die versammelte Schulgemeinde für den zur Zeit erkrankten Schulseelsorger Dr. Kalus Müller zum Entlassgottesdienst in der Aula des Overberg-Kollegs. Dann entzündete sie die Semesterkerze, die als Zeichen der Hoffnung bei allen Prüfungen des Abiturjahrgangs für alle sichtbar in der Aula gebrannt hatte. „Sie haben am Overberg-Kolleg Gipfelerfahrungen gemacht, aber auch Wüstenerlebnisse gehabt“, sagte Schulseelsorger Dr. Holger Bauer. Dabei sei das bestandene Abitur sicherlich eine Gipfelerfahrung.
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Am Mittwoch, dem 9.Dezember, nahmen zwei Volleyballmannschaften des Overberg-Kollegs unter der Leitung von Frau Rösel am Freundschaftsturnier der Loburg teil. Zu dem Turnier hatten sich neben den beiden Mannschaften des Overberg-Kollegs zwei Mannschaften der Jgst.12 des Gymnasiums Johanneum der Loburg sowie zwei Mannschaften des Gymnasiums St. Mauritz angemeldet. Zustande gekommen war dieses Turnier durch die Kontakte zwischen Frau Rösel und dem Sportlehrer der Loburg Herrn Raveaux, den Frau Rösel schon als Schüler am Gymnasium St. Mauritz unterrichtet hatte.
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